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OpenStack Summit: Die Foundation erfindet sich neu

Auf dem derzeit in Berlin laufenden OpenStack Summit kündigte der Veranstalter, die dahinter stehende OpenStack Foundation, eine Neuausrichtung an.

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OpenStack Summit: Die Foundation erfindet sich neu

(Bild: heise online / Udo Seidel)

Wie jedes Jahr eröffnete Jonathan Bryce, der Vorsitzende der Foundation, den OpenStack Summit in Berlin. Die Herbstversion der Veranstaltung findet aktuell vom 13. bis 15. November in Berlin statt. Überraschend verkündete er, dass dies der letzte OpenStack Summit ist. Die Änderungen sind aber weniger dramatisch. Alle zukünftigen Konferenzen laufen unter dem neuen Namen Open Infrastructure Summit.

Pilotprojekte neben OpenStack

(Bild: OpenStack Foundation)

Hintergrund ist eine Neuausrichtung sowohl der Foundation als auch des Ökosystems um OpenStack, die sich schon auf der Frühjahrskonferenz in Vancouver andeutete. Im Mai verkündete die Foundation die Unterstützung zweier Projekte: Kata Containers und Zuul. In Berlin kamen nun noch StarlingX und Airship dazu. Erstes dient als Plattform für das "Rechnen weit außerhalb" von Rechenzentren oder vergleichbaren Infrastrukturen. Airship wiederum möchte die Installation und Verwaltung von OpenStack inklusive Abschaltung – also den gesamten Lebenszyklus – durch Automatisierung vereinfachen.

Roadmap für den Weg vom Pilot- zum bestätigten Projekt

(Bild: OpenStack Foundation)

Damit hat die Foundation nun neben OpenStack selbst weitere vier Projekte unter seinen Fittichen. Inzwischen ist die zugehörige Verwaltungsstruktur mehr gereift. Kata Containers, Zuul, Airship und StarlingX haben den Pilot-Status. Analog zu vergleichbaren Projekten in der Open-Source-Szene dient dies als Inkubationszeit und läuft hier bis zu 18 Monate. Verläuft dieser zufriedenstellend, möchte die Foundation eine längerfristige Unterstützung gewährleisten. Der Status des Projekts ändert sich von Pilot in "Bestätigt"; momentan fällt nur OpenStack selbst in diese Kategorie.

Die Neuausrichtung "Open Infrastructure" und die neue Projekt-Verwaltung ist laut Aussagen der Foundation eine direkte Reaktion auf entsprechende Anfragen und Wünsche der Benutzer selbst. Dies spiegelt sich auch im Vortragsprogramm und seinen Teilnehmern wieder. Umfragen zufolge kommen viele nicht nur wegen OpenStack zum Summit, sondern eben auch wegen zahlreicher andere Projekte im Zusammenhang mit der quelloffenen Datenwolke. (Udo Seidel) / (avr)