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Oracle Exadata X8: Mehr Leistung und Automatisierung

Mit seinem neuen Exadata X8 aktualisiert Oracle seine Systeme für die eigene Software. Neben neuer Hardware ist eine automatische Indexierung mit an Bord.

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(Bild: Oracle)

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Oracle hat sein neues Exadata X8 angekündigt. Das System soll die Nutzung der autonomen Datenbank im Rahmen einer High Performance und High Converged Infrastructure weiter ausbauen. Hierfür bietet das X8 unter anderem eine automatische Indexierung, womit die Datenbank sich völlig selbstständig an veränderte Abfrageanforderungen anpassen soll. Die neue Indexierung des X8 ergänzt die bereits in der autonomen Datenbank implementierten Anpassungen in den Bereichen Lastverteilung, Optimierung und Administration. Laut Oracle eignet sich das System damit sowohl für die Online Transaktionsverarbeitung (OLTP) als auch fürs Datawarehousing (DW).

Die Hardware des Systems basiert auf Intels aktuellen Xeon-Prozessoren und verwendet PCIe-NVMe-Massenspeicher. Im Vergleich zum Vorgänger X7 verspricht Oracle eine Erhöhung des I/O-Durchsatzes um 60 Prozent und eine Steigerung der IOPS pro Speicherserver um 25 Prozent. Darüber hinaus bietet das Exadata X8 über 60 Prozent mehr Kerne sowie einen um 40 Prozent größeren Massenspeicher.

Mit dem X8 zielt Oracle laut Ankündigung des Systems vor allem auf eine weitere Konsolidierung von Rechenanforderungen innerhalb des lokalen Rechenzentrums ab. Steve Zivanic, Oracles Vice President für Converged Infrastructure, sieht demzufolge auch nicht die großen Cloud-Anbieter als Mitbewerber zum X8: "Unsere Konkurrenten sind die Linux-basierten x86-Systeme mit Red Hat und VMware sowie IBM Power und Netezza.“

Das Exadata X8 ist ab sofort in Deutschland verfügbar. Die Preise richten sich nach der vom Kunden gewählten Konfiguration. (Harald E. Weiss) / (fo)