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Oracle steckt die Datenbank in den Container

Oracle steckt die Datenbank in den Container

Oracle bietet sein Datenbank-Flaggschiff 12c jetzt auch als Container im Docker Store an. Es sind allerdings einige Einschränkungen zu beachten.

Oracle bietet seine Datenbank, Middleware und Entwickler-Werkzeuge jetzt auch containerisiert über den Docker Store an. Auf der DockerCon kündigte das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Docker, Inc. sowie die Teilnahme am Docker Certification Program [1] an. Neben der Datenbank Oracle 12c sind bereits MySQL, die Java-8-SE-Laufzeitzumgebung, der WebLogic-Server, Oracle Coherence und Oracle Instant Client im Docker Store verfügbar.

Der 2016 eingeführte Docker Store [2] ist eine Ergänzung des Docker Hub mit qualitätsgeprüften Docker-Images. Der Bezug von Images aus dem Store verlangt eine Registrierung. Hersteller können ihre containerisierten Anwendungen dort kostenlos oder gegen Bezahlung anbieten; Docker Inc. verdient dabei nach dem üblichen App-Store-Modell mit.

Bei der Datenbank Oracle 12c im Docker Store [3] handelt es sich um die Unternehmensversion mit kostenfreier Entwicklerlizenz. Im Containerbetrieb gibt es allerdings einige Einschränkungen: Automatic Memory Management (AMM) ist abgeschaltet und es lässt sich lediglich eine Datenbankinstanz betreiben. Am gravierendsten dürfte allerdings sein, dass die Datenbank Daten nicht-persistent innerhalb des Containers speichert: Nach dem Löschen des laufenden Containers – beispielsweise im Zuge eines Updates – sind die Daten weg. (odi [4])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3689335

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/meldung/Docker-stellt-Enterprise-Edition-und-Zertifizierungsprogramm-vor-3643395.html
[2] https://www.heise.de/meldung/Anwendungscontainer-Docker-startet-einen-offiziellen-Marktplatz-3244798.html
[3] https://store.docker.com/images/oracle-database-enterprise-edition?tab=description
[4] mailto:odi@ix.de