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Oracle will eine neue Version des Secure Global Desktop herausbringen

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Am 10. September hat Oracle die Verfügbarkeit der Version 4.6 des Secure Global Desktop (SGD) angekündigt, lässt sich aber mit der Bereitstellung auf seiner Site noch Zeit: Dort gab es selbst am 14. September nur Informationen zu Suns alter Version 4.5.

Bei SGD 4.6 soll sich der Administrationsaufwand verringern. Nach wie vor erlaubt die Software das Verteilen von zentral auf Servern vorgehaltenen Applikationen und Desktops über eine geschützte Verbindung an Arbeitsplätze. Benutzer, die sich authentifiziert haben, erhalten Zugriff auf Anwendungen, die unter Windows, Solaris, Linux und anderen Unix-Versionen laufen. Alternativ bietet der SGD eine zweite Ebene, auf der Mitarbeiter im Unternehmen über einen Java-Client im Web Zugang zu den Daten erhalten. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Java-Programm, das weder Cookies noch Browser-Caches verwendet. Der Client stammt aus der Übernahme der einstigen SCO-Tochter Tarantella.

Oracles Secure Global Desktop bedient unterschiedliche Systeme.

(Bild: Oracle)

SGD kann mit den Connection Brokern anderer virtueller Desktop-Infrastrukturen (VDI) zusammenarbeiten. Nutzer können Datenträger per USB anschließen und verwenden. Für Windows bietet SGD die Darstellung mit 32 Bit Farbtiefe. Die Administration kann festlegen, wie sich Desktops und Anwendungen auf dem Arbeitsplatz darstellen. Sie können die Einstellungen für unterschiedliche Directory Services auf einzelne Benutzer abstimmen, sei es für Oracles Internet Directory, Microsofts Active Directory oder LDAP. SGD passt sich an die Übertragungsgeschwindigkeit des Netzes automatisch an. (rh)