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Oracles speicherresidente Datenbank als Appliance

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Mit der Exalytics Intelligence Machine hat Oracle-Chef Larry Ellison im Rahmen seiner Eröffnungs-Keynote von Oracles diesjähriger Hausmesse OpenWorld ein neues Mitglied der Exa-Familie vorgestellt. Genau wie schon zuvor Exadata und Exalogic baut Exalytics auf einer abgestimmten Kombination aus Hard- und Software auf. Parallel laufende Versionen von Oracles In-Memory-Datenbank TimesTen und des OLAP-Servers (Online Analytical Processing) Essbase sollen Abfragen und Auswertungen auf riesigen Datenbeständen extrem schnell ausführen lassen. Damit konkurriert Exalytics direkt mit SAPs HANA (High-Performance Analytic Appliance), die ebenfalls eine In-Memory-Datenbank verwendet.

Bei der Analyse und Auswertung der Daten soll es keine Rolle spielen, ob sie relational, multidimensional oder unstrukturiert vorliegen. Auch eine Kombination von all dem sei möglich. Die gewünschte Leistung liefern unter anderem ein heuristischer, adaptiver In-Memory-Cache, der die Daten im Speicher anhand der aktuellen Workload permanent aktualisiert, sowie 40 Prozessoren und ein Terabyte DRAM. Das entspricht 5 bis 10 Terabyte komprimierter Daten.

Abgerundet wird das neue Produkt, das laut Ellison Auswertungen mit der Geschwindigkeit von Gedanken vornehmen kann, durch eine eigene Oberfläche, die auf einem normalen PC, Mac oder iPad laufen kann und heute Abend mitteleuropäischer Zeit vorgestellt werden soll. (Lars Röwekamp) / (ane)