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Per Algorithmus vom Foto zur 3D-Welt

Ein Forschungsprojekt der TU Wien beschäftigt sich mit Algorithmen, die aus "normalen" Fotos 3D-Welten berechnen.

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TU Wien

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Wissenschaftler des an der TU Wien angesiedelten Instituts für Computergraphik und Algorithmen arbeiten daran, aus vorhandenen Fotos und – in bestimmten Fällen wie dem Aufmacherbild – zusätzlichen Scanner-Daten 3D-Welten algorithmisch zu erzeugen. Angesichts des mittlerweile riesigen Umfangs an vorhandenen Bilddaten können Computer über Algorithmen aus den 2D-Daten vollständige 3D-Modelle errechnen. Dafür geeignete Rechenmethoden haben die Wiener innerhalb ihres Forschungsprojekts Harvest4D entwickelt.

Aus 100 Handyfotos zusammengesetzte Büste.

(Bild: TU Wien)

Die so entstehenden 3D-Welten lassen sich unter Verzicht auf eine bestimmte Detailtiefe auch auf Notebooks und SmartPhones darstellen. Dafür wiederum haben die Forscher einen Potree genannten Viewer für große Punktwolken entwickelt, der als freie Software bei GitHub vorliegt.

Außer an 3D arbeiten die Wiener daran, dem Raum die vierte Dimension (Zeit) hinzuzufügen. Dazu müssen sie unter anderem wissen, wann Bilder entstanden sind und ob sich die darin eingefangene Welt verändert hat. (hb)