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Piraten im NRW-Landtag wollen Klarheit über "Zombie-Bügeleisen"

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In Russland sollen in Bügeleisen, Wasserkochern und anderen Haushaltsgeräten aus China WLAN-Chips entdeckt worden sein, die Malware auf ungeschützte Rechner übertragen und diese zum Teil eines Botnets machen können. Das berichtete die BBC bereits am 28. Oktober 2013 unter Berufung auf russische Quellen.

Der Abgeordnete Daniel Schwerd, Mitglied der Landtagsfraktion der NRW-Piraten, hat dies jetzt zum Gegenstand einer kleinen Anfrage an die Landesregierung gemacht. Er will wissen, ob sich die NRW-Regierung der dadurch entstehenden Gefahren bewusst sei und was sie dagegen zu tun gedenke.

Denn "Geräte wie Wasserkocher werden oftmals in Büros von Unternehmen, Ämtern und Behörden eingesetzt, womit potentiell auch Firmennetzwerke sowie Netzwerke der öffentlichen Verwaltung betroffen sein können". Daraus leitet sich unter anderem die Frage ab: "Werden Elektrogeräte, die in den Behörden des Landes Verwendung finden, regelmäßig beim Import oder bei der Inbetriebnahme auf Spionage-Chips untersucht?". Die Landesregierung, erklärte die Fraktion in ihrem Blog, habe nun vier Wochen Zeit, die Anfrage zu beantworten. (js)