Menü

Private Clouds mit vSphere 4

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket  speichern vorlesen Drucken Kommentare lesen 4 Beiträge
iX Magazin
Von

Die Architektur von vSphere

(Bild: VMware)

Der Nachfolger von VMwares Virtual Infrastructure heißt vSphere – und VMware hat nun offiziell die Verfügbarkeit innerhalb des zweiten Quartals sowie die Preise verkündet. Laut Hersteller ist es das erste Cloud-Betriebssystem. Das bereits auf der diesjährigen VMworld gezeigte System, auch als Data Center OS bezeichnet, verwaltet große Teile der IT-Infrastrukturen eines Unternehmens – Prozessoren, Speicher und Netzwerkressourcen – in einer einheitlichen Umgebung. Zuständig sind dafür die Komponenten vCompute, vStorage und vNetwork.

Die Leistung der virtuellen Maschinen, die auf den einheitlichen Ressourcentopf zugreifen, will VMware deutlich gesteigert haben: Sie unterstützen nun acht statt wie bisher vier virtuelle CPUs und vervierfachen den Speicher auf 256 GB. Die Zahl der virtuellen NICs erhöht sich von 4 auf 10, der maximale Netzwerkerdurchsatz liegt laut Hersteller bei gut 20 GBit/s.

Daneben wird es eine Vielzahl Neuerungen im Management der virtuellen Umgebung geben. So kann der Anwender beispielsweise laufenden Applikationen zusätzliche CPUs zuteilen. Im Laufe des Jahres will VMware zusätzliche Managementwerkzeuge ankündigen, die eine verstärkte Sicht auf die Applikationen und deren Anforderungen statt lediglich auf die virtuellen Maschinen und ihre Ressourcen ermöglichen. Der Upgrade von VI 3 auf vSphere 4 soll deutlich einfacher sein als der vorige Versionssprung, auch weil das Dateisystem dasselbe bleibt.

vSphere 4 soll noch in diesem Quartal verfügbar sein. Der Preis beginnt in der Standardvariante bei 795 US-Dollar pro CPU. Mit einer neuen Essentials-Variante für 995 US-$, die drei Server unterstützt, möchte VMware speziell kleine und mittlere Unternehmen erreichen.

Siehe dazu auch:

(rme/c't) / (adb)