ProtonVPN veröffentlicht Client-Anwendungen als freie und auditierte Software

Alle ProtonVPN-Apps stehen von nun an unter der GPLv3. Darüber hinaus hat der Entwickler für jedes Programm Sicherheitsprüfungen durchführen lassen.

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(Bild: ProtonVPN)

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Ab sofort stehen alle Apps des Dienstes ProtonVPN unter der Open-Source-Lizenz GPLv3. Die Software erscheint für Android, iOS, macOS und Windows, die Quelltexte der einzelnen Programme finden sich mitsamt Installationsanleitungen auf GitHub. Alternativ stehen die Apps in Googles Play Store oder Apples App Store bereit.

Darüber hinaus ließ der Entwickler ein Audit für jede App durchführen, deren Ergebnisse auf protonvpn.com zur Verfügung stehen. Durchgeführt hat die Prüfungen Sec Consult, ein Beratungsunternehmen im Bereich Cyber- und Applikationssicherheit. Die Audits will ProtonVPN künftig regelmäßig durchführen lassen. Bislang arbeitete ProtonVPN vor allem mit Mozilla zusammen.

ProtonVPN verspricht sich von beiden Schritten, dass sie die Sicherheit der Software verbessern. Außerdem soll die Community die Transparenz, die den Kern des Internets darstellen soll, wertschätzen. Neben den Apps betreibt der Schweizer Entwickler ebenfalls den VPN-Dienst selbst, der in erster Linie durch Datensicherheit und -schutz überzeugen soll.

Der Dienst erblickte im Juni 2017 das Licht der Welt. Je nach Funktionsumfang kostet ProtonVPN bis zu 24 Euro im Monat, eine kostenfreie Variante existiert ebenfalls. Von demselben Entwickler stammt ProtonMail, ein E-Mail-Dienst, der gleichermaßen durch Sicherheitsfunktionen überzeugen soll. Allerdings gab es bereits erfolgreiche Angriffe auf ProtonVPN und ProtonMail. (fo)