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RIM kündigt plattformübergreifendes Device Management an

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Mit der jetzt angekündigten Software "Mobile Fusion" verlässt der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) das eigene Ökosystem. Mit ihr soll es möglich sein, RIM-, Android- und iOS-Geräte gleichzeitig zu verwalten.

Die Software ist für Unternehmen gedacht, in denen häufig ein ganzer Zoo von Mobilgeräten vertreten ist. Sie einzelnen Benutzern zuzuordnen, zu konfigurieren, Software zu installieren und aktuell zu halten sowie Daten bei Verlust zu löschen, ist die Domäne von Device-Management-Produkten, die in der Regel von herstellerunabhängigen Anbietern stammen. RIM wird nun mit Mobile Fusion in diesem Markt aktiv.

"Mobile Fusion" baut auf der von der deutschen Firma Ubitexx entwickelten Geräteverwaltung auf. RIM hatte Ubitexx im Mai dieses Jahres übernommen. Bei den auf den jeweiligen Plattformen möglichen Funktionen gibt es Unterschiede, da Mobile Fusion nur die jeweils vom Hersteller angebotenen Fähigkeiten ansprechen kann. Als entscheidenden Vorzug seines Produkt hebt RIM die einheitliche Bedienung per Weboberfläche hervor.

Die Software befindet sich zurzeit im frühen Betastadium, Unternehmen können sich für eine im Januar beginnende geschlossene Betatestphase bewerben. Im März 2012 soll Mobile Fusion allgemein verfügbar sein. Zu Preisen gibt es keine Details. Sie werden sich am Marktüblichen orientieren, hieß es. (ck)