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Room Kit: Cisco präsentiert zwei neue Modelle für Spark

Unter dem Namen Spark Room Kit hat Cisco neue Geräte für Videokonferenzen vorgestellt. Die Umgebung kombiniert Hardware und Software-Dienste, die künftig von künstlicher Intelligenz Gebrauch machen sollen.

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Identifiziert: Spark soll den Bildausschnitt automatisch auf den Sprecher fokussieren.

(Bild: Cisco)

Zwei neue Geräte namens Spark Room Kit und Spark Room Kit Plus hat Cisco vorgestellt. Bei Spark handelt es sich um eine aus Hardware und Software-Diensten bestehende Plattform für virtuelle Konferenzen und die Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen.

Das Spark Room Kit erscheint in zwei Varianten für kleine wie große Konferenzräume.

(Bild: Cisco)

Die beiden Modelle erfüllen denselben Zweck, unterscheiden sich jedoch bei den Funktionen. So ist die Plus-Variante für große Räume mit bis zu 14 Nutzern gedacht, während sich die reguläre Ausführung auf bis zu 7 Teilnehmer beschränken muss. Ferner besteht ersteres Gerät aus zwei Modulen, von denen eins vier Kameras beinhaltet. Bei der kleineren Version haben die Designer auf eine Kamera in einem Modul gesetzt.

Beide Varianten lassen sich mit bis zu zwei beliebigen 4K-Bildschirmen verbinden und unterscheiden sich so vom All-in-One-Modell Spark Board. Während ein Monitor dem Videoanruf selbst dient, ist der andere als digitales Whiteboard zu gebrauchen. Weitere Unterschiede bei der Hardware können Interessierte in den Spezifikationen nachlesen.

Auf Seite der Software bieten beide die Spark-Funktionen, die bereits zum Start im Januar 2017 zur Verfügung standen. Hierunter fällt zum Beispiel das simple Aufsetzen der Umgebung und die Verknüpfung von Spark mit den Endgeräten der Nutzer. Hinzu kommen drei Neuerungen, die Cisco in der zugehörigen Meldung als künstliche Intelligenz verbucht. So sollen die Geräte automatisch den für den Sprecher passenden Bildausschnitt wählen oder bei Stille alle präsenten Personen anzeigen.

Per Gesichtserkennung soll Spark außerdem den Sitzplatz von Teilnehmern und deren Winkel zum Bildschirm verfolgen. Die hierbei erhobenen Informationen sollen Unternehmen für eigene Anwendungen weiterverwenden können. Noch in einer Beta-Phase befinden sich Sprachbefehle zum Starten von Anrufen und das Korrelieren der Gesichtserkennung mit der Identität von Nutzern. Mit letzterer Funktion sollen sich Inhalte passend zu den anwesenden Personen automatisch aufrufen lassen. (fo)