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SAP konzentriert sich auf hauseigene Datenbank

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Der größte europäische Software-Hersteller SAP richtet seine Produktpalette zur Abwicklung der Betriebswirtschaft in Unternehmen stärker auf seine speicherresidente Datenbank HANA (High-performance analytics appliance) aus. Das Unternehmen zeigte auf seiner Hausmesse Sapphire in Madrid deren Integartion mit bestehenden Plattformen wie Netweaver.

Laut SAP ermögliche die Technik das Auswerten von hunderten Milliarden Datensätzen in Echtzeit. Die Ergebnisse könnten auf jeder Art von Gerät bereitgestellt werden, auf dem Arbeitsplatzcomputer ebenso wie auf dem Smartphone. SAP will aber auch weiterhin die Datenbanken anderer Hersteller wie Oracle unterstützen.

An der Entwicklung von HANA war das Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam beteiligt. Die Datenbank hält alle Daten komprimiert im RAM und speichert sie sowohl zeilen- als auch spaltenorientiert. (mit Material von dpa) / (ck)