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SAP und IBM bilden Cloud-Partnerschaft

Der US-Konzern soll Software des deutschen Unternehmens in seiner Cloud anbieten. Eine zentrale Rolle dabei soll die speicherresidente Datenbank HANA spielen.

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So sieht SAP die Partnerschaft

Der ungenannte Gegner dürfte Oracle sein: IBM und SAP haben eine "Cloud-Partnerschaft" beschlossen, bei der das US-Unternehmen SAP-Produkte auf seiner Plattform bereitstellt. Im Mittelpunkt steht dabei die speicherresidente Datenbank HANA und darauf aufbauende Anwendungen.

Damit erweitert SAP die Cloud-Anbieter für HANA: Im Mai 2014 hatte es eine Vereinbarung mit Microsoft geschlossen, HP bietet die Datenbank bereits seit August 2013 in einer Cloud-Installation an und bei den Amazon Web Services lässt sich schon seit Ende 2012 eine Produktivversion von HANA betreiben.

Gleichzeitig erhöht SAP den Druck auf seine Kunden, auf die hauseigene Datenbank zu wechseln. So verlangt das Unternehmen seit Anfang des Jahres Preisaufschläge für den Einsatz des IBM-Produkts DB2 von seinen Lizenznehmern seit Anfang des Jahres. Konkurrent Oracle setzt seit einiger Zeit ebenfalls vermehrt auf Cloud-Dienstleistungen. Die hohen Kosten für den Aufbau der erforderlichen Infrastruktur ließen zuletzt jedoch die Gewinne sinken. (ck)