SecureX: Cisco will die gesamte IT-Sicherheit in einem Cloud-Dienst bündeln

Mit SecureX startet Cisco einen neuen Security-Dienst. Er soll in der Cloud die gesamte Sicherheitsinfrastruktur eines Unternehmens zusammenfassen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 44 Beiträge

(Bild: Cisco Systems, Inc.)

Von

Unter dem Namen SecureX hebt Cisco eine neue Plattform aus der Taufe, die die Sicherheitsangebote des Herstellers bündelt und mit der existierenden IT des Nutzers verbindet. Es handelt sich nicht um ein separat zu erwerbendes Angebot, vielmehr ist der Dienst künftig in jedem Sicherheitsprodukt Ciscos enthalten.

Zu den Funktionen von SecureX gehört, alle Informationen der unterschiedlichen Security-Software in einem Unternehmen zu sammeln und sie in einem Dashboard grafisch aufzubereiten. Der zuständige Administrator soll laut zugehöriger Pressemeldung in wenigen Minuten erkennen können, welches System oder welcher Nutzer angegriffen wird – auch über verschiedene Domains hinweg und in hybriden Cloud-Umgebungen. Anschließend soll der zuständige Sicherheitsdienst automatisiert Abwehrmaßnahmen ergreifen.

Darüber hinaus legt Cisco der Software fertige Playbooks bei. Es handelt sich hierbei um ein Modell, das die organisatorische Komplexität beim Security-Monitoring verringern soll. Hierzu teilt es jeden Play in einzelne Sektionen auf, die auf vorhandene Dienste und Dokumentation verweisen. Befürchtet ein Anwender zum Beispiel Schadcode in einer E-Mail, extrahiert das passende Playbook die betroffenen Komponenten und reagiert im Fall der Fälle wie vorgeschrieben. Unternehmen können ebenfalls eigene Playbooks definieren, die ebenfalls mit Programmen anderer Hersteller funktionieren sollen.

Bei SecureX handelt es sich um einen Cloud-Dienst. Zum Start können interessierte Nutzer an einem Beta-Programm teilnehmen, die generelle Verfügbarkeit plant Cisco für den Juni 2020. Das Thema Cisco und die IT-Security sorgt immer wieder für Diskussionen. Auf seiner Hausmesse Live Europe Anfang Februar gab der Hersteller daher an, Kunden stets zeitnah und diskriminierungsfrei mit Informationen zu Sicherheitsvorfällen seiner Dienste zu versorgen – und dass dies ein Zeichen von Transparenz und nicht mangelnder Qualität sei. (fo)