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Sicherheitsexperten sorgen sich um Daten in der Cloud

Eine in Auftrag der Informatica Corporation durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 60 Prozent der Unternehmen in Deutschland nicht einschätzen können, wie sicher ihre Daten in der Cloud sind.

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Unter IT-Experten in Unternehmen herrscht offenbar Unsicherheit bezüglich der in der Cloud gespeicherten Daten. Das ergab eine Studie des Ponemon Institute, laut der über die Hälfte der Befragten das Sicherheitsrisiko für ihre Daten in der Cloud nicht einschätzen können. Allerdings gaben auch 28 Prozent an, nicht einschätzen zu können, wie sicher Iokal verabeitete unternehmenskritische Daten sind.

Besorgnis darüber, dass sie angesichts der kontinuierlich steigenden Datenmenge nicht wissen, wo die Daten gespeichert sind, äußerten 72 Prozent der IT-Experten. Um sensible Daten aufzuspüren und das Sicherheitsrisiko einzuschätzen, nutzen rund 40 Prozent der befragten Unternehmen Werkzeuge, die diesen Prozess automatisieren sollen. Befragt wurden insgesamt 169 IT-Experten sowie für Datenschutz zuständige Sicherheitexperten in deutschen Unternehmen, die Studie beauftragt hatte das Unternehmen Informatica Corporation.

Laut Dr. Larry Ponemon, Chairman und Gründer des Ponemon Institute, bereite den Unternehmen vor allem Sorge, nicht zu wissen, wo sich die Daten befinden und das damit verbundene Risiko nicht zu kennen. Daher fühlen sich viele momentan noch sicherer, wenn sie ihre Daten lokal vorhalten. 54 Prozent der Befragten geht davon aus, dass auch diese Daten einem Risiko ausgesetzt sind, in Bezug auf die Cloud allerdings fürchten 79 Prozent, dass sensible Daten gefährdet sind. Nur einer von fünf im Rahmen der Studie "The State of Data Security Intelligence" Befragten gab an, jederzeit eine Verletzung der Datensicherheit erkennen zu können. (ka)