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iX Magazin

Silverlight 5 erscheint diskret

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Ein halbes Jahr nach der Beta veröffentlichte Microsoft jetzt die endgültige Version von Silverlight 5 . Das Framework kann nun das Decodieren von H.264-Daten an den Grafikprozessor (GPU) weiterreichen, was die CPU entlasten und mehr Leistung bringen soll. Statt wie bislang nur einer Bitmap erzeugt die Druckfunktion nun Vektordaten für die PostScript-Ausgabe. Verbesserungen soll es auch bei der 3D-Unterstützung gegeben haben, die sich nun ebenfalls der GPU bedient.

Erstmals integriert Microsoft sein "Trusted-Application"-Modell für Browser in Silverlight. Dadurch können mit einem Zertifikat versehene Anwendungen bestimmte Operationen direkt vom Browser aus durchführen, etwa auf lokale Dateien zugreifen und nativen Code direkt ausführen. Voraussetzung ist neben dem Zertifikat ein passender Eintrag in der Registry. Eine komplette Liste der neuen Silverlight-Fähigkeiten gibt es online.

Dass die neue Silverlight-Version nicht per Pressemitteilung angekündigt wurde, könnte Spekulationen über die Zukunft der Technik neue Nahrung geben. Letztmals hatte Microsofts PR-Abteilung Silverlight im Juli 2010 beworben. Ende vergangenen Jahres ließ der damalige Server-Chef Bob Muglia durchblicken, das Unternehmen wolle die Technik zugunsten von HTML 5 einstellen und dementierte das kurz danach.

Update: Ursprünglich hieß es in der Meldung, Silverlight sei verspätet erschienen. Das trifft nicht zu: Microsoft hatte die Veröffentlichung für 2011 angekündigt.

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(ck)