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Software-defined Networking: Freier SDN-Stack Hydrogen von OpenDaylight verfügbar

Das vor nicht einmal einem Jahr gestartete Open-Source-Projekt OpenDaylight hat die erste Ausgabe seiner offenen Plattform für Software-defined Networking vorgestellt.

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Das unter dem Dach der Linux Foundation beheimatete Projekt OpenDaylight hat die Verfügbarkeit der ersten Ausgabe seines freien Stacks für Software-defined Networking (SDN) bekanntgegeben. Das im April 2013 ins Leben gerufene Projekt präsentierte die unter dem Arbeitstitel Hydrogen entwickelte Version auf dem OpenDaylight Summit. Sie steht auf der Projektseite wahlweise im Quellcode, als RPM-Paket, portabler Docker-Container oder als vorinstallierte virtuelle Fedora- oder Ubuntu-Maschine zum Herunterladen zur Verfügung.

OpenDaylight besteht unter anderem aus einem in Java realisierten SDN-Controller, einer Open-vSwitch-Datenbank sowie einer Bibliothek für das OpenFlow-Protokoll. Aufbauend auf dieser Basisversion stehen außerdem eine Virtualization- und eine Serviceprovider-Edition zur Verfügung. Eine sehenswerte Einführung zu OpenDaylight bot ein Vortrag auf dem OpenStack Summit im November 2013 in Hongkong.

Hinter der OpenDaylight-Community stehen namhafte Sponsoren wie Cisco, IBM, Red Hat und Ericsson. IBM etwa hat mit SDN VE (for Virtual Environments) bereits ein auf OpenDaylight basierendes Produkt im Portfolio, das sich allerdings noch nicht auf dem Release-Stand von Hydrogen befindet. Der Mobilfunk-Ausrüster Ericsson will OpenDaylight eines Tages in Telekommunikationsnetzen einsetzen. (Thomas Drilling) / (un)