StarOffice 9 ist fertig

Sun hat die auf OpenOffice 3.0 basierende Version seines Büropakets StarOffice freigegeben.

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Rund einen Monat hat sich Sun nach der Freigabe des Open-Source-Office-Pakets OpenOffice 3.0 mit der Fertigstellung der entsprechenden StarOffice-Variante Zeit gelassen. Die Office-Suite für Linux, Mac OS X, Solaris und Windows besteht aus den Komponenten Base (Datenbankzugriff), Calc (Tabellenkalkulation), Draw (Vektorzeichnen), Impress (Präsentation) und Writer (Textverarbeitung), die sich beim Funktionsumfang faktisch nicht von ihren Community-Pendants unterscheiden.

Vor allem Mac-User können sich über die erstmalige vollständige Integration in die Aqua-Oberfläche freuen. Die bisher erforderlichen Klimmzüge über die X11-Umgebung oder das Ausweichen auf die funktional eingeschränkte Alternative NeoOffice können entfallen. Zu den weiteren Neuerungen zählen unter anderem der Support für Microsofts XML-Formate auf Office 2007 sowie die vollständige Unterstützung des ISO-Formats ODF 1.2. Mit erweiterten PDF-Optionen können Anwender ihre Dokumente zur Archivierung im ebenfalls von der ISO standardisierten Format PDF/A speichern. Darüber hinaus besteht über den Extension Manager die Möglichkeit, ein PDF-Import-Plugin nachzuladen, mit dem sich ungeschützte PDFs in Draw laden und – wenn auch in optischen Grenzen – bearbeiten lassen. Detaillierte Auskunft liefert ein PDF auf der Sun-Website.

Einer der Unterschiede zwischen OpenOffice und StarOffice ist das Support-Programm. Für die auf eher private Nutzung ausgerichteten und über Avanquest vertriebenen Standard- (nur für Windows) und Deluxe-Edition haben Anwender innerhalb von zwei Monaten nach der Registrierung drei Supportanfragen frei. Zur für den Profieinsatz konzipierten Enterprise Edition hat Sun ein mehrstufige Support-Programm aufgelegt. Weitere Details zu den unterschiedlichen Varianten gibt es bei Sun.

Derzeit zeichnen sich die Download-Server allerdings durch Nichterreichbarkeit aus.

Siehe dazu auch:

(avr)