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Surface Enterprise Initiative: Microsoft-Tablets aus der Cloud

Beim Surface as a Service quetschen sich die Tablets nicht per Netzverbindung ins Büro. Stattdessen geht Microsoft mit Anbietern Partnerschaften ein, die die Geräte und ihre Dienste an die Kunden bringen sollen.

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Microsoft Surface

(Bild: dpa, Microsoft/Archiv)

Dem aktuell vorherrschenden Cloud-Sprech gemäß hat Microsoft ein neues Vertriebsprogramm "Surface as a Service" genannt So sollen Unternehmen in einem Bündel Tablets und Dienste wie Office 365, Windows 10 oder Applikationen der teilnehmenden Partner erhalten. Letztere tauschen ebenfalls das Gerät des Kunden gegen die aktuelle Iteration aus, sobald der Wechsel ansteht. Der Konzern will es zudem internationalen Firmen einfacher machen, ihre Mitarbeiter weltweit mit Windows-Mobilrechnern auszustatten.

Außerdem gibt Microsoft in einem Blogeintrag an, dass die Surface Enterprise Initiative ebenfalls erweitert werde. So soll IBM neue Applikationen für Unternehmen – vor allem den Einzelhandel und Finanzbereich hat Microsoft im Blick – speziell für die Tablet-Reihe entwickeln. Auch Booz Allen Hamilton ist mit an Bord, das Beratungsunternehmen soll primär öffentliche Kunden ansprechen. Die Initiative startete der Konzern bereits letztes Jahr, bei der Dell als Partner dabei helfen sollte, die Geräte ins Büro zu bringen. Immerhin 800 Firmen hätten sich bereits für ein Surface direkt von Dell entschieden.

[Update 13. Juli 2016, 17:55 Uhr] Gleichzeitig hat Microsoft ebenfalls ein neues Abo-Modell für sein aktuelles Betriebssystem angekündigt. Cloud Solution Provider (CSP) können ihren Kunden direkt ein Windows 10 Enterprise E3 anbieten, das die Nutzer aus einem Channel mit Updates für das OS, Office 365 Dynamics Azure und CRM versorgt. Laut einem Blogeintrag soll das Angebot ab 7 US-Dollar pro Anwender im Monat kosten. (fo)