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Telekom stopft das Netz mit LTE-Mobilfunk

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Einen Monat nach der bisher – zumindest hinsichtlich der Bandbreiten – größten deutschen Frequenzversteigerung will die Deutsche Telekom ihr Netz noch im Sommer 2010 mittels LTE-Mobilfunk (Long Term Evolution) erweitern. LTE, der Mobilfunk der vierten Generation (4G), soll nicht nur den mobilen Kunden eine bessere Anbindung verschaffen, sondern auch dazu beitragen, bisher schlecht oder gar nicht versorgte Gemeinden in Deutschland ("weiße Flecken") mit Breitbandanschlüssen auszustatten.

Die ersten LTE-Bassisstationen entstehen laut Telekom in den Gemeinden Kyritz und Ziesar in Brandenburg. Mehr als 1000 weitere bisher unversorgte Orte sollen bis Ende 2010 Breitbandanschlüsse erhalten, davon etwa die Hälfte mit LTE, die übrigen mit anderer Funk- oder Festnetztechnik wie UMTS oder DSL, teilte das Unternehmen am Montag in Bonn mit. Die mit der Frequenzvergabe erteilten Auflagen der Regulierungsbehörde will das Unternehmen "vorfristig" erfüllen. Danach sollen 90 Prozent der unterversorgten Orte bis 2016 an schnelle Breitband-Infrastruktur angeschlossen werden. (un)