Terminal-Multiplexer tmux als Version 2.0 veröffentlicht

Viele Linux-Nutzer greifen gerne auf die Kommandozeile zurück. Um den Überblick zu bewahren, bietet sich ein Terminal-Multiplexer wie tmux an, der als Version 2.0 erschienen ist.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 48 Beiträge
Von

Auf den meisten aktuellen Desktops für Linux-Distributionen benötigen Nutzer kein Terminal mehr beim alltäglichen Verwenden des Systems, viele Anhänger des freien Betriebssystems greifen aber dennoch gerne auf die Kommandozeile zurück. Um in einem Fenster auf mehrere Anwendungen gleichzeitig zugreifen zu können, lassen sich Terminal-Multiplexer wie tmux einsetzen, den die Entwickler nun in Version 2.0 veröffentlicht haben.

Im täglichen Umgang mit dem Programm dürfte für viele Nutzer praktisch sein, dass sie nun beim Aufrufen der Befehle new-session, new-window, split-window und respawn-pane sofort mehrere Argumente mitgeben können. choose-buffer kann nach dem Update mit UTF-8 umgehen, set-buffer kann Namen an Puffer übergeben. Neu ist zudem, dass tmux in utmp – die Bibliothek utempter vorausgesetzt – schreiben kann. choose-list ist mit Ausgabe 2.0 hingegen nicht mehr an Bord und den info-Mechanismus haben die Entwickler ebenfalls entfernt.

Details zu den Änderungen finden sich im Changelog der Entwickler. tmux erscheint als freie Software unter der ISC-Lizenz (Internet Software Consortium). Das Programm ähnelt stark GNU Screen, weist jedoch einige weitere Funktionen wie einen Kommando-Modus im vi- oder Emacs-Stil und eine Menüführung auf.
(fo)