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Unity 4.0 mit DirectX 11 und Linux-Preview ist fertig

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Unity Technologies hat die seit Juni angekündigte Version 4.0 seiner Multiplattform-Game-Engine Unity inklusive Entwicklungswerkzeugen freigegeben. Das neue Release unterstützt DirectX 11 mit dem Shader Model 5 und Tesselation für realistische Darstellungen der Spieleumgebungen. Einen Einblick in die neuen Möglichkeiten gibt Unity in dem mit Nvidia zusammen entwickelten Kurzfilm "The Butterfly Effect". Mit dem "Mecanim character animation system" will der Hersteller das Entwickeln von Animationen erleichtern. Anpassbare Animationen sind über den Unity Asset Store erhältlich.

Der Kurzfilm "The Butterfly Effect" illustriert die Unterstützung von DirectX 11 seitens Unity 4.0.

(Bild: Unity Technologies)

Zu den weiteren Neuerungen zählen die Unterstützung von 3D-Texturen, Echzeit-Schatten auf mobilen Geräten, Optimierungen der Speicherverwaltung und Performanceverbesserungen der grafischen Benutzerschnittstelle. Gegen einen Aufpreis ist außerdem ein Add-on für Adobes Flash Player erhältlich. Kostenlos hingegen soll die kommende Linux-Unterstützung sein. Eine Preview der neuen Deployment-Option für den Linux-Desktop ist in Unity 4.0 enthalten. Die kostenlose Version der Game Engine beinhaltet eine 30-Tage-Testlizenz für Unity Pro, das zum Preis von 1140 Euro ebenfalls zum Download erhältlich ist.

Siehe dazu auch:

  • Unity im heise Software-Verzeichnis