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VMware Infrastructure in neuer Version

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Der PC-Virtualisierungspionier VMware hat das Flaggschiff seiner Produktpalette überarbeitet. "VMware Infrastructure" ist jetzt in der Version 3.5 erschienen. Es besteht aus dem VMware ESX Server 3.5 und Virtual Center 2.5 und will in drei Bereichen mit Verbesserungen glänzen: Leistung, Automatisierung und Verfügbarkeit. Die Preisliste für die Software, die es in verschiedenen Ausbaustufen gibt, startet bei knapp 1000 US-Dollar und endet bei rund 15.000 US-Dollar für eine größere Installation inklusive Schulungspaket. Interessenten können das Produkt aber auch kostenlos 60 Tage testen. Wer bereits VMware-Kunde ist und einen gültigen Support- oder Abo-Vertrag hat, erhält die neue Version kostenlos.

VMWare dokumentiert die Neuerungen im Detail. So können unter anderem dank nun benutzbarer "Large Memory Pages" Datenbanken mehr Tempo an den Tag legen; als Beispiel nennt VMware Oracle, die jüngst eine eigene Virtualisierungslösung auf Xen-Basis eingeführt und damit die VMware-Oracle-Kunden erschreckt hatten. Mit TCP Segmentation Offload und Jumbo Frames sollen virtuelle Maschinen im Netz zulegen und die CPU-Last reduzieren. VMware kann nun paravirtualisierte Linux-Umgebungen ausführen. Das Zusatzprodukt "VMware Storage Motion" erlaubt die Live-Migration virtueller Platten von einem Datenspeicher auf einen anderen. Ein eigener Update Manager hilft dabei, die Patchlevel in den VMs und der Server einheitlich zu handhaben. Außerdem verspricht VMware mit einem Modul die Arbeitslast über mehrere Server so zu verteilen, dass sie je nach Bedarf ab- und wieder eingeschaltet werden können. (ps)