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VMwares Virtualisierungs-Benchmark ist fertig

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Auf virtuellen Maschinen liefern Benchmarks wie die SPEC CPU2006 keine aussagefähigen Ergebnisse. Bereits 2006 gründete die Standard Performance Evaluation Corporation eine Arbeitsgruppe, die geeignetere Messprogramme hervorbringen soll. Mit seinem VMmark bietet der Virtualisierungsspezialist VMware jetzt einen Benchmark für x86-kompatible Computer an.

Zur Messung verwendet der Benchmark sechs unterschiedliche virtuelle Maschinen: Web-, File- und Mailserver, eine Datenbank, einen Java-Server sowie ein System im Leerlauf. Sie bilden zusammen eine "Kachel" (Tile). Mehrere Tiles können parallel laufen; der Leistungsindex ergibt sich aus der Zahl der Kacheln und der von den virtuellen Maschinen geleisteten Arbeit.

VMmark selbst ist frei verfügbar. Anwender müssen sich lediglich vor dem Download registrieren. Die auf Novells SLES 10 basierenden virtuellen Maschinen für die Web-, Datenbank- und Mailserver sind ebenfalls über die Download-Seite erhältlich. Die übrigen VMs laufen unter Windows Server 2003 und sind nicht frei verfügbar. Außerdem benötigt der Nutzer Lizenzen für Microsofts Exchange Server 2003 sowie die Benchmarks SPECjbb2005 und SPECweb2005. Der als Grundlage für VMmark dienende VMware ESX Server 3 ist als kostenlose Evaluation Version erhältlich.

Als Hardwarevoraussetzungen nennt VMware einen Dual-CPU-Server mit 80 GByte Plattenplatz und 6 GByte RAM pro Tile, zusätzlich für jede Kachel einen separaten Client mit zwei CPUs, 2 GByte RAM und 15 GByte Plattenplatz sowie ein alle Rechner verbindendes Gigabit-Ethernet. (mr)