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Version 1.5 des Groupware-Clients von Zarafa erschienen

Mit Version 1.5 des Groupware-Clients WebApp konzentrieren sich das Zarafa-Team vor allem auf das Exportieren von E-Mails im eml-Format und die S/MIME-Integration. Zudem bieten die neuen Funktionen einen Ausblick auf Ausgabe 7.1.8 des Groupware-Servers.

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Zarafa hat Version 1.5 der Web-2.0-Variante seines Groupware-Clients WebApp veröffentlicht. Die auf dem ExtJS-Framework und HTML5 basierende AJAX-Anwendung erscheint gleichzeitig mit dem Release Candidate der kommenden Version 7.1.8 des Server-Backends.

Neu ist, dass Nutzer E-Mails in Form einer eml-Datei lokal speichern können, wie sie es von den meisten klassischen E-Mail-Clients gewohnt sind. Eml ist das Quasi-Standardformat zum externen Speichern von E-Mails und lässt sich mit den meisten Clients lesen und importieren. Eine eml-Datei enthält in der Regel den Plain-Text der E-Mail, einschließlich sämtlicher Header. Fast alle Betriebssysteme verknüpfen sie standardmäßig mit dem Default-Mailer.

Das Zarafa-Team arbeitet zudem weiter an der S/MIME-Integration im Webinterface, eine von vielen Anwendern bisher vermisste Funktion. Allerdings raten die Entwickler aufgrund noch vorhandener Schwächen vom Produktiveinsatz der E-Mail-Verschlüsselung ab. Darüber hinaus zeigt das
Kalender-Modul jetzt in der Wochen- und Tages-Ansicht die Wochennummern an. Ebenfalls neu in Zarafa WebApp 1.5 ist die Unterstützung für den Internet Explorer 10 und Chrome 32. WebApp 1.5 bietet auch eine bessere Integration von Bildern, Nutzer können sie nun via Drag & Drop in ihre E-Mails einfügen.

So richtig gut sollen die neuen Features aber erst mit der nahenden Freigabe der Version 7.1.8 des Zarafa-Groupware-Servers funktionieren, bei dem die Entwickler unter anderem die S/MIME-Funktion überarbeitet und eine Reihe von Erweiterungen beim Logging hinzugefügt haben. Einen detaillierten Blick auf die Änderungen in WebApp 1.5 und dem Collaboration Server bieten die Changelogs. (Thomas Drilling) / (fo)