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Version 2.0: ArangoDB jetzt mit Sharding

Version 2 der freien NoSQL-Datenbank kann Tabellen über mehrere Server verteilen und bringt ein überarbeitetes Webinterface mit.

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Die freie NoSQL-Datenbank ArangoDB des Kölner Softwarehauses triAGENS beherrscht in der neuen Version 2.0 Sharding. Dabei fragmentiert der Server große Tabellen horizontal und verteilt sie zwecks Lastausgleich auf mehrere Systeme. Replikation bietet ArangoDB bereits seit der vorigen Version, ebenso wie In-Memory-Technik und Transaktionen. Die Software kann mit einer per JavaScript erweiterbare REST-API oder einer SQL-ähnlichen Abfragesprache namens AQL angesprochen werden.

Ein ausführliches Whitepaper erläutert Umsetzung und Einsatz von Sharding. Neu ist unter anderem ein web-basiertes Administrationstool zum Aufsetzen eines Clusters. Automatisches Failover im Cluster ist zwar vorgesehen, hat es aber nicht in die Version 2.0 geschafft und wird nachgereicht.

ArangoDB steht für Windows, Mac OS und zahlreiche Linux-Varianten sowie im Quellcode zum Download bereit und unterliegt der Apache-2-Lizenz. (tiw)