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Videotelefonie: Skype for Linux erreicht Beta-Status

Nachdem Microsoft mit einem etwaigen Ende von Skype unter Linux für Verwirrung sorgte, haben die Entwickler nun erstmals Skype for Linux als Beta-Ausgabe vorgelegt. Sie bietet Neuerungen bei Videoanrufen und für Ubuntu-Nutzer.

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Mit dem Sprung auf Version 5.0 ist Skype for Linux erstmals als Beta-Ausgabe erschienen. Dabei haben die Entwickler diese Entscheidung nicht nur aufgrund der aktuellen Stabilität der Anwendung getroffen, sondern sie auch um einige Funktionen erweitert.

So geht aus dem zugehörigen Blogeintrag hervor, dass der Client Videoanrufe mit Nutzern der Windows-, Mac-, iOS und Android-Ausgaben durchführen könne. Voraussetzung ist allerdings, dass letztere ebenfalls die aktuelle Version verwenden. Zudem bietet der Dienst nach dem Update das Anrufen von Festnetznummern mit Credits.

Eine weitere neue Funktion ist, dass Skype for Linux geteilte Desktops anderer Clients betrachten kann. Das funktioniert mit Windows ab Version 7.33 und Macs ab Version 7.46. Hinzu kommt eine Änderung für den Ubuntu-Desktop: In Unity lässt sich nun im Launcher direkt die Anzahl der ungelesenen Nachrichten einsehen, während die Kontaktliste nun auch einen anderen Status anzeigen kann.

Erst vor wenigen Wochen sorgte Microsoft mit einer Ankündigung für Verwirrung, wodurch einige Nutzer befürchteten, dass der Konzern bald gar kein Skype unter Linux mehr unterstützen wolle. Wie sich herausstellte, soll der alte Client 4.3 nicht mehr auf alle Funktionen zugreifen können. Deaktivieren wollen ihn die Entwickler derzeit allerdings nicht. Im Gegensatz zu diesem nativen, Qt-basierten Client handelt es sich bei Skype for Linux um ein WebRTC-Programm, das im wesentlichen der Web-Variante entspricht. (fo)