Menü

VirtualBox 6.0 mit vielen punktuellen Verbesserungen

Version 6.0 von Oracles Virtualisierer frischt die Benutzeroberfläche auf und erlaubt den Export von VMs in die Oracle Cloud.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 81 Beiträge
Von

Pünktlich zum Jahresende hat Oracle VirtualBox 6.0 freigegeben. Die neue Major Release der quelloffene, cross-plattform Virtualisierungssoftware erlaubt unter anderem den Export virtueller Maschinen auf die Oracle-eigene Cloud-Infrastruktur. Aufgefrischt haben die Entwickler zudem das Benutzerinterface. Es macht die Software im Vergleich zur Vorgängerversion 5.2 einfacher und intuitiver bedienbar. Ein neuer Dateimanager erlaubt zudem ein unkompliziertes Kopieren von Dateien zwischen Gast- und Hostsystem.

Für Besitzer von Highend-Monitoren relevant ist eine deutlich verbesserte Unterstützung von HiDPI. Displays sollen sich besser erkennen und konfigurieren lassen. Unter Windows 10 (Build 1809) versteht sich VirtualBox mit Surround-Sound-Konfigurationen. Windows-Gastsysteme erhalten 3D-Unterstützung und bei Windows-Hosts spielt VirtualBox nun mit Microsofts eigenen Virtualisierer Hyper-V zusammen. Er kann als Fallback-System zum Einsatz kommen, allerdings auf Kosten der Performance. Für Linux- und Solaris-Gastsystemen bietet VirtualBox 6.0 eine VMVGA-Emulation. Linux-Hosts können mit dem bald zu erscheinenden Kernel-Version 4.20 betrieben werden.

Eine Übersicht über alle Änderungen und neue Features bieten das VirtualBox-Changelog. VirtualBox 6.0 steht ab sofort für Windows, Linux, OS X und Solaris zum freien Download bereit.

Siehe dazu auch:

(akl)