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W3C erweitert SVG-Spezifikation

Mit einer ausgelagerten Beschreibung der Pfade in Scalable Vector Graphics lagert das World Wide Web Consortium einen Teil der bisherigen SVG-Spezifikation aus.

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SVG-Zauberhut

Zwei neue Entwürfe für die Web-Grafiksprache Scalable Vector Graphics (SVG) aktualisieren und erweitern die beim World Wide Web Consiortium in Arbeit befindliche Version 2. Zum einen handelt es sich um ein Update der gesamten Sprachbeschreibung, zum anderen ergänzt der erste öffentlich zugängliche Entwurf der SVG Paths die allgemeine Spezifikation, indem er deren Abschnitt 8 (das Kapitel zu Pfaden) ersetzt.

Noch unterscheiden sich das SVG-Kapitel und der ausgelagerte Entwurf so gut wie nicht. Innerhalb der SVG Paths sollen außer dem path-Element auch der Clipping-Pfad sowie Pfade in HTMLs canvas-Element Thema sein. Über SVG 2 diskutiert die W3C-Arbeitsgruppe seit August 2011, einen ersten Entwurf gab es Mitte 2012, und laut Planungsseite sollte mittlerweile eine Candidate Recommendation vorliegen. Offenkundig hatten die Herausgeber jedoch noch Änderungsbedarf erkannt.

Dass es darum geht, eine Reihe von SVG-Linien-Eigenschaften festzulegen, scheint jedoch ein Kopierfehler zu sein, denn der Satz sieht aus, als stamme er aus dem April-Entwurf der SVG Strokes (einer der Herausgeber betreut beide). (hb)