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W3C legt Ethikkodex für professionelles Verhalten fest

Mit einem Ethikkodex und Empfehlungen zum professionellen Verhalten will das World Wide Web Consortium Schikanen am Arbeitsplatz verhindern.

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Seit 20 Jahren ist das internationale World Wide Web Consortium (W3C) bestrebt, Web-Standards zu entwickeln. Daran arbeiten Mitgliedsorganisationen gemeinsam mit der Öffentlichkeit sowie einem fest angestelltenTeam. Um Missverständnisse, die möglicherweise aufgrund nationaler Unterschiede entstehen, möglichst konfliktfrei zu klären und Meinungsverschiedenheiten auf zivilisierte Weise zu lösen, hat die Organisation jetzt einen "Code of Ethics" (CEPC) verabschiedet.

Er enthält neun Punkte, die zu einem respektvollen und professionellen Umgang miteinander auffordern – selbst in Stresszeiten. Verunglimpfendes und beleidigendes Verhalten wird ebenso abgelehnt wie generelle Schikanen oder sexuelle Belästigung. Dezidiert weist der CEPC darauf hin, kulturelle Unterschiede zu respektieren. Alle W3C-Mitglieder – insbesondere Führungskräfte – werden zum Einhalten des Kodex angehalten.

Ergänzend hat das W3C eine Liste von Maßnahmen (Procedures) erstellt, die im Konfliktfall greifen sollen. Konkret handelt es sich dabei um die Empfehlung, sich mit einer der aufgeführten Ombuds-Personen in Verbindung zu setzen, um eine Auseinandersetzung möglichst einvernehmlich und ohne rechtliche Schritte zu lösen. (ka)