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Workload Central: Storage-Systeme kostenlos analysieren

Unter dem namen Workload Central bietet Virtual Instruments ein kostenloses Werkzeug zum Analysieren von Speichernetzen an. Es konkurriert mit freien Tools wie Iometer oder Vdbench.

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Workload Central: Storage-Systeme kostenlos analysieren

Ausgaben: Neben einer kostenlosen Version soll ebenfalls eine kommerzielle Variante des Werkzeugs erscheinen.

(Bild: Virtual Instruments)

Mit Workload Central stellt Virtual Instruments, ein Anbieter von Storage-Netzwerkanalysen und Lasttests im Speichernetz, ein kostenloses Portal online. Es soll Anwendern dabei helfen zu verstehen, wie ihre Speichernetze funktionieren und wie man sie optimieren kann. Das Werkzeug bietet Nutzern vier Schritte an, hinter denen sich im Hintergrund ausgefeilte Algorithmen verstecken.

Im ersten Schritt können sie ihre .csv-Dateien hochladen. Das Portal sortiert die nicht benötigten Daten aus, analysiert die übrigen und stellt die Ergebnisse grafisch aufbereitet zur Verfügung. Das System wertet beispielsweise die Geschwindigkeit der Ein-/Ausgabevorgänge, die Block- oder Filegröße, den Anteil von Blocks und Files oder die Verzögerung für einzelne Datentypen aus.

Anschließend können Anwender ihre Daten in das hinterlegte Modell einspeisen und dieses editieren, sodass sich veränderte Umstände simulieren lassen. Dieses Modul eignet sich beispielsweise für das Beheben von Fehlern, das Optimieren der Infrastruktur oder den Leistungsvergleich bei unterschiedlicher Zusammensetzung des Datenaufkommens. Aus den Datensätzen und Simulationsmodellen der Nutzer will Virtual Instruments eine allgemein zugängliche Usecase-Bibliothek aufbauen.

Bald soll es außerdem eine kostenpflichtige, private Version des Portals für zahlende Kunden geben. Gedacht ist dieses Angebot beispielsweise für Reseller, die ihren Kunden mit Hilfe des Systems Speichermanagementdienste anbieten können. Die Anschaffung teurer kommerzieller Tools liegt jedoch häufig außerhalb der Reichweite von kleinen und mittleren Unternehmen. Sie greifen deshalb bisher auf frei verfügbare Open-Source-Alternativen wie Iometer oder Vdbench zurück. (Ariane Rüdiger) / (fo)