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iX Magazin

Zarafa plant ohne Outlook-Anbindung weiter

Die Groupware Zarafa erlaubt ab Februar eine Live-Zusammenarbeit per Webbrowser. Aktualisierungen für die Anbindung von Outlook-Clients soll es ab 2016 nicht mehr geben.

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Zarafa will sich zukünftig auf die mobile und Web-gestützte Zusammenarbeit konzentrieren und nicht länger hinter Microsofts Outlook herprogrammieren.

(Bild: Zarafa)

Zarafa will die "WebApp" seiner "Communication & Sharing Platform" um WebRTC-Fähigkeiten (Web Real-Time Communication) erweitern. Die Anwender können mithilfe dieses Protokolls per Webbrowser live per HD-Video und -Audio miteinander kommunizieren und an Inhalten arbeiten. Sie benötigen dafür auf ihren Clients weder spezielle Software noch Browser-Plug-ins, zumindest nicht für aktuelle Versionen von Firefox oder Chrome. Innerhalb von Chat-Sitzungen lassen sich Dateien – zum Beispiel Präsentationen – und Bildschirminhalte verschlüsselt übertragen und gemeinsam betrachten.

Zarafa-Server dienen in vielen Unternehmen dazu, Outlook-Clients ähnlich wie Exchange-Server anzubinden. Daher kommt die Ankündigung des gleichnamigen Unternehmens überraschend, diesem Feature in Zukunft keine strategische Bedeutung mehr beizumessen. Gegenüber der iX teilte Zarafa mit, Updates an Microsofts Software ab April 2016 nicht mehr zu berücksichtigen. Der Einsatz von Outlook sei nach wie vor möglich, aber eben nur bis zum Stand in gut einem Jahr. (un)