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Zero Outage Industry Standard: Zehn Unternehmen für Hochverfügbarkeit

Auf Initiative von T-Systems fanden sich namhafte IT-Firmen zusammen zu einem Konsortium, das einen neuen Industriestandard für Hochverfügbarkeit etablieren will. "Zero Outage Industry Standard" will künftig Zertifizierungen und Trainings anbieten.

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Zehn Firmen aus der IT-Branche gaben heute in Barcelona die Gründung des Verbands "Zero Outage Industry Standard" bekannt. Das Projekt war von der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems initiiert worden. Diese hatte unter dem Namen "Zero Outage" bereits Risiken identifiziert, die für Unterbrechungen der Verfügbarkeit von IT-Diensten verantwortlich sein können und einen Katalog mit Gegenmaßnahmen erarbeitet.

Für das heute gegründete Konsortium wurde ebenfalls dieser Katalog als Grundlage herangezogen. Er umfasst 300 Risiken, kategorisiert in 40 Cluster, samt entsprechender Maßnahmen. Ziel sei es, einen Industriestandard zu etablieren. Dafür soll der Verein Trainings anbieten und Zertifikate vergeben.

Der Maßnahmenkatalog soll IT-Anbietern helfen, ihre Dienste mit einer Verfügbarkeit von 99,999 Prozent anzubieten. Das bisher hierfür herangezogene Referenzwerk IT Infrastructure Library (ITIL) entwickelt sich nach Angaben des Vereins in zu langsamen Zyklen. Vielmehr wolle man es als Grundlage für den eigenen Katalog verwenden.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben T-System noch Brocade, Cisco, Dell EMC, Hitachi Datasystems, Juniper, NetApp, SAP, Suse und IBM. Am 17. November soll die Wahl eines Sprechers stattfinden, am 22.12. soll die Roadmap für das Jahr 2017 vorgelegt werden. Sitz des Vereins ist London. (jab)