Menü

Zweitgrößte spanische Bank steigt auf Google Apps um

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 31 Beiträge
Update
Von

Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) hat sich in einem Vertrag mit Google entschieden, die Cloud-Anwendungen des US-Unternehmens einzusetzen. Zunächst werden die Arbeitsplätze der 35.000 inländischen Angestellten auf Google Apps umgestellt, bis Ende 2012 sollen alle 110.000 Mitarbeiter weltweit die Software nutzen.

Zum Einsatz kommen unter anderem der E-Mail- und Chat-Dienst, Kalender, Dokumentenverwaltung, sowie das News-System Google Groups. BBVA verspricht sich von der Web-Software eine höhere Effizienz, Mitarbeiter sollen unabhängig von ihrem Aufenthaltsort leichter zusammenarbeiten können. BBVA-CIO José Olalla glaubt, dass "die Integration der Google Apps for Business mit unseren eigenen Werkzeugen ermöglichen wird, eine neue Art des Arbeitens einzuführen."

[Update: In der gemeinsamen Pressemitteilung von BBVA und Google war von "Intranet" die Rede. Auf Nachfrage hatte die BBVA zunächst auch bestätigt, dass es um das interne Netz gehe. Gegenüber anderen Medien äußerte die BBVA jedoch, man setze auch die Cloud-Dienste von Google ein. Die Kundendaten blieben jedoch bei der Bank und damit strikt getrennt von Google Apps. Diese Darstellung hat die BBVA auf nochmaliger Nachfrage von heise online nun auch bestätigt.

Weiter teilte die Bank dazu mit: "Wir nutzen die Apps für globale Projekte, aber wir verwenden keine Kundendaten auf dieser Plattform. Wir haben einen Verhaltenskodex für alle Plattformen. Der gilt etwa auch für Telefongespräche, in denen man keine Kundendaten erwähnen darf. Außerdem wissen wir, dass Google die Safe-Harbour-Regeln erfüllt [...] Wir sind zuversichtlich, dass die Prozesse von Google angemessen sind, um die in der neuen Plattform gespeicherten Daten zu schützen."] (ck)