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15" MacBook Pro: Force Touch und mehr Leistung

Apple rüstet jetzt auch das größere MacBook Pro mit einem Force-Touch-Trackpad aus und verspricht eine gesteigerte Leistung. Der Akku soll zudem länger durchhalten.

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15" MacBook Pro: Force Touch und mehr Leistung

(Bild: Apple)

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Apple MacBook Pro 15.4" Retina - Core i7-4770HQ, 16GB RAM, 256GB SSD, Iris Pro (MJLQ2D/A) [Mid 2015]
Apple MacBook Pro 15.4" Retina - Core i7-4770HQ, 16GB RAM, 256GB SSD, Iris Pro (MJLQ2D/A) [Mid 2015] ab € 2667,–

Zwei Monate nach Aktualisierung des 13" MacBook Pro mit Retina-Display hat Apple nun auch das 15-Zoll-Modell überarbeitet: Ebenso wie der kleinere Bruder setzt es auf das neue Force-Touch-Trackpad, das auf festen Druck hin weitere Funktionen bereitstellt. Entwickler haben die Möglichkeit, dies in ihrer Software speziell zu unterstützen. Das Trackpad gibt durch eine "haptische Engine" außerdem spürbare Rückmeldung und simuliert unter anderem den bisherigen Klick.

Neue Einstellungen für das Force-Touch-Trackpad

(Bild: Apple)

Apple verspricht außerdem einen im Vergleich zur Vorgängerversion um "bis zu 2,5 mal schnelleren Flash-Speicher" mit Durchsatzraten bis zu 2 GByte/s. Einen ähnlichen Geschwindigkeitssprung konnte bereits das aktuelle 13" MacBook Pro verzeichnen. Der Akku soll nun für Surf-Aktivitäten oder die Wiedergabe von iTunes-Spielfilmen bis zu 9 Stunden lang durchhalten, eine Stunde mehr als die vom Hersteller bislang angegebene Laufzeit.

Apple bietet das 15" MacBook Pro weiterhin in einer Variante mit Intels 2,2 GHz Quad-Core Core i7, 16 GByte Arbeitsspeicher, 256 GByte SSD und integriertem Iris-Pro-Grafikchip zum Preis von 2250 Euro an. Das 2,5-GHz-Modell, das nun mit einer AMD Radeon R9 M370X statt wie zuvor der Nvidia GeForce GT 750 M ausgerüstet ist, kostet knapp 2800 Euro. Hier ist eine SSD mit 512 GByte Speicherplatz vorinstalliert.

Offenbar setzt Apple bei dieser Modellreihe allerdings nicht auf Intels Broadwell-Prozessoren (wie unter anderem beim aktuellen 13" MacBook Pro sowie dem MacBook Air), sondern weiterhin auf den Vorgänger Haswell, wie der Ars-Technica-Redakteur Andrew Cunningham anmerkt – dies habe Apple ihm gegenüber erklärt.

Optional ist nach wie vor ein 2,8 GHz Quad-Core i7 zum Aufpreis von rund 200 bis 300 Euro erhältlich. Der interne Speicherplatz lässt sich auf 1 TByte erweitern, dies kostet je nach Modell 600 Euro oder 960 Euro zusätzlich. Das neue Modell der MacBook-Pro-Reihe ist ab sofort im Handel, für die leistungsfähigere Ausführung setzt Apple ein bis drei Werktage bis zum Versand an.

[Update 19.05.2015 16:30 Uhr] Ebenso wie beim 13er-Modell hat Apple auch beim 15" MacBook Pro die Akkukapazität erhöht – von 95 Wattstunden auf nun 99,5 Wattstunden. (lbe)