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2019er iPhones: Apple streicht angeblich druckempfindliches Display

3D Touch steht vor dem Aus, heißt es bei Apple-Zulieferern. iOS 13 ist auf einen derartigen Schritt schon vorbereitet.

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Per 3D Touch auf das Kamerasymbol können sofort Funktionen der Kamera vom Startbildschirm aufgerufen werden – mit iOS 13 geht das auch ohne druckempfindliches Display.

(Bild: dpa, Andrea Warnecke)

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Apple-Zulieferer erwarten, dass Apple bei allen neuen 2019er iPhone-Modellen auf 3D Touch verzichtet. Das 2018 neu eingeführte iPhone XR muss bereits ohne druckempfindliches Display auskommen: Um ein vollflächiges LC-Display möglich zu machen, sei die Technik gestrichen worden, hieß es im vergangenen Jahr.

Die teureren Modelle iPhone XS und iPhone XS Max setzen weiterhin auf 3D Touch. Eine zusätzliche Schicht aus kapazitiven Drucksensoren erfasst dort die Veränderungen zwischen der äußeren Glasabdeckung und der Hintergrundbeleuchtung, und messen so den Druck, den der Finger ausübt. Die Technik hat Apple mit dem iPhone 6s eingeführt.

Trotz des künftigen Verzichts auf die als teuer geltenden 3D-Touch-Sensoren, rechnen Apples Touch-Modul-Fertiger TPK Holding and General Interface Solution (GIS) insgesamt mit einem Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr – hauptsächlich durch die Fertigung von Touch-Komponenten für neue und ältere iPhone-Modelle, aber auch iPads und MacBook-Trackpads, wie das Branchenmagazin Digitimes berichtet. Die Einführung neuer iPhones dürfte im September erfolgen, es werden drei neue "iPhone 11"-Modelle mit einem größeren Kamerasystem erwartet.

Die Integration der Drucksensoren benötigt nicht nur zusätzlichen Platz und kann iPhones so etwas dicker machen, sondern gilt als kostspielig, besonders in Kombination mit OLED-Displays. Dort sei der Herstellungsprozess komplizierter und das Panel müsse durch zusätzliche Glasbeschichtungen verstärkt werden. Das habe zusätzlich zu den seit dem iPhone X erheblich gestiegenen iPhone-Preisen beigetragen, hieß es in der Vergangenheit bei

Statt 3D Touch kommt im iPhone XR "Haptic Touch" zum Einsatz, dort sorgt der integrierte Vibrationsmotor für haptisches Feedback. iOS 13 ist bereits umfassend für Geräte ohne 3D Touch erweitert worden: Bislang nur auf festen Druck abrufbare Funktionen wie Kontextmenüs und der Schnellzugriff auf App-Funktionen vom Homescreen aus stehen mit dem nächsten System-Update erstmals auf allen Geräten zur Verfügung, auch iPads.

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(lbe)