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2020: AR-Brille von Apple im Anflug – und erstmals Macs mit ARM

Insider haben über Apples Zeitplan für das kommende Jahr geplaudert. Offenbar stehen größere Änderungen bevor.

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Wie die HoloLens von Microsoft dürfte Apples AR-Headset wohl nicht aussehen.

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Apple hat seit der Apple Watch im Jahr 2015 keine komplett neue Hardware-Produktlinie vorgestellt. Nun mehren sich die Anzeichen, dass sich das im kommenden Jahr ändern wird. Nach einem gut vernetzten Analysten aus Asien schreibt nun auch die Finanznachrichtenagentur Bloomberg, dass Apple seine seit langem in der Pipeline steckende Augmented-Reality-Brille (AR) im 2020 auf den Markt bringen wird.

Das Gerät soll anfangs ein zusätzliches Display für ein gekoppeltes iPhone sein, schreibt der Apple-Journalist Mark Gurman, der gute Kontakte in den Apple Park in Cupertino hat. Über eine Drahtlosanbindung soll die Brille Informationen wie Kartendarstellungen, E-Mails oder Kurznachrichten direkt vor das Gesichtsfeld des Trägers projizieren. Außenwelt und digitale Welt werden so kombiniert.

AR-Produkte hat Apple bereits seit mehreren Jahren im Angebot, allerdings nur in Form von Software für bestehende Geräte wie iPhone oder iPad. Zur Nutzung muss man sein Mobilgerät anheben und die Kamera auf Objekte im Raum ausrichten, die dann mit digitalen Infos überlagert werden. Sonderlich bequem ist das nicht, weshalb sich solche Apps sowie Spiele nur langsam durchsetzen – von Ausnahmen wie Pokémon Go einmal abgesehen.

Gurman will weiterhin vernommen haben, dass Apple AR-Spiele über die Brille anbieten will und außerdem einen eigenen App Store für das Headset in petto hat. Der Ansatz würde Apples Vorgehen bei der Apple Watch ähneln, die anfangs ein Zusatzprodukt zum iPhone war und sich nur nach und nach von diesem gelöst hat. Mittlerweile hat die Computeruhr ein eigenes Funkmodem sowie einen integrierten App Store, über den man Anwendungen direkt auf die Watch holen kann. Zum Setup ist jedoch weiterhin ein iPhone notwendig.

Dem Bericht zufolge plant Apple fest mit einem Start im Jahr 2020, allerdings bestehe die Möglichkeit, dass es dennoch zu Verschiebungen kommt, falls es in der Entwicklung Schwierigkeiten gibt. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities hatte das zweite Quartal 2020 als möglichen Starttermin ins Spiel gebracht.

Bloomberg-Mann Gurman hat außerdem gehört, dass Apple für 2020 erstmals Macs mit ARM-Chips plant. Damit will sich der Konzern unabhängiger von Intel machen. Es wird damit gerechnet, dass tragbare Modelle die Prozessoren aus Apples Eigenentwicklung zum Start erhalten. Gurman sagt außerdem Apple-Watch-Modelle mit Schlaftracking-Funktion für 2020 voraus.

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(bsc)