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2020er iPhones angeblich mit Ultraschall-Fingerabdrucksensor

Apple will das Design seiner Smartphones für das kommende Modelljahr umkrempeln – und eine verloren geglaubte Funktion wiederbeleben, heißt es aus Asien.

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So sah sie einst aus, die Entsperrung beim iPhone.

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Womöglich plant Apple bereits bei seinen 2020er iPhones die Rückkehr des Fingerabdrucksensors Touch ID – allerdings in komplett neuer Form. Das schreibt die in Taiwan erscheinende Wirtschaftszeitung Economic Daily News.

Demnach soll Apple planen, einen Ultraschall-basierten Sensor von Qualcomm direkt im Display seiner Geräte zu verbauen. So könnte man diese mittels Auflegen des Fingers entsperren, wie man es bereits von einigen Android-Handys kennt. Einen Home-Knopf haben die aktuellen iPhones seit der Einführung des iPhone X im Jahr 2017 – mit Ausnahme der weiterhin angebotenen Modelle iPhone 8 und 8 Plus – nicht mehr; in diesem steckte ein optischer Sensor.

Apple soll derzeit mit dem Fertiger GIS verhandeln, der mit Qualcomm kooperieren soll, um ausreichende Stückzahlen der notwendigen Komponenten zu besorgen. Ob es zeitlich wirklich bis zum Herbst 2020 reicht, ist jedoch unklar. Ein gut informierter Apple-Analyst hatte im August behauptet, die Rückkehr von Touch ID sei erst für 2021 vorgesehen. Apple selbst hatte in Form seines Managements bereits mitgeteilt, dass der Apple-Fingerabdrucksensor "weiterhin eine Rolle spielen" werde – wie genau, blieb unklar.

Aktuell scheint angedacht zu sein, dass die Gerätesicherheit quasi "verdoppelt" wird: Sowohl die Gesichtserkennung Face ID als auch der wiederauferstandene Touch-ID-Sensor würden das iPhone dann schützen. Während man seinen Finger auf das Display legt, checkt dann das 3D-Kamera-Modul das Gesicht und es käme zu einer Überprüfung von zwei biometrischen Merkmalen gleichzeitig.

Ultraschall-Fingerabdrucksensoren erstellt mit hochfrequenten Geräuschen ein 3D-Abbild des Fingerabdrucks. Qualcomm selbst hatte erst in dieser Woche einen 30 mal 20 mm großen entsprechenden Sensor für Smartphones präsentiert, der sich für den direkten Display-Einbau eignet und eine bis zu 17fach größere Fläche abdecken soll als bisherige Sensoren, die etwa Samsung nutzt.

Neuigkeiten gibt es auch zum Design des "iPhone 12" und/oder "iPhone 12 Pro". Der Leak-Experte Ben Geskin veröffentlichte am Dienstag ein Bild eines möglichen Prototypen, der Designelemente des iPad Pro nutzt ("D53") Der Stummschalter ist vertikal angeordnet, einen Lightning-Anschluss gibt es offenbar noch (USB-C wurde von vielen erhofft), auf den Geräten läuft iOS 14 und es existiert kein "Notch", Apples typische Einkerbung für Frontkamera und Face-ID-Sensorik. Ist dieses Design tatsächlich echt, lässt Apple entweder Face ID weg (und verlässt sich ganz auf den neuen Fingerabdrucksensor), was nicht zu bisherigen Strategien des Konzerns passen würde – oder es ist dem Unternehmen gelungen, die Kamera und das Gesichtserkennungsmodul unter das Display zu verlagern.

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(bsc)