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4K- und 5K-iMacs: Neue Modelle fast nur noch mit Retina-Display

Apple hat die iMac-Reihe überarbeitet: Das 21,5"-Modell ist erstmals mit einem hochauflösenden Display erhältlich, den 27-Zoll-iMac gibt es nur noch in der 5K-Ausführung. Neue "Magic"-Eingabegeräte mit integriertem Akku gehören zum Lieferumfang.

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4K iMac und 5K iMac

(Bild: Apple)

Apple hat am Dienstag neue iMacs vorgestellt. Das 21,5"-Modell ist – wie seit längerem erwartet – erstmals mit einem hochauflösenden 4K-Display erhältlich, die Auflösung liegt bei 4096 x 2304 Pixel. Das sind 4,5 Mal so viele Pixel wie im Standard-Display der kleineren iMac-Reihe, rechnet der Hersteller vor. Die beiden Einstiegsmodelle bietet Apple weiterhin mit dem bisherigen Bildschirm und einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel an.

Zum Preis von knapp 1250 Euro ist der 21,5" iMac mit Intels 1,6 GHz Dual-Core Core i5 sowie Intel HD Graphics 6000 ausgerüstet, in der 1500-Euro-Ausführung steckt ein 2,8 GHz Quad-Core Core i5 und der Grafikchip Iris Pro 6200. Das 4K-Retina-Modell bringt neben der höheren Auflösung auch brillantere Farben durch einen um 25 Prozent größeren Farbraum, verspricht Apple. Der 4K-iMac ist ab knapp 1700 Euro mit einem 3,1 GHz Core i5 und der Iris Pro 6200 erhältlich.

In allen 21,5" iMacs – inklusive des 4K-Modells – setzt Apple auf Intels Broadwell-Mikroarchitektur und 8 GByte Arbeitsspeicher, die fest verlötet sind. Optional lassen sich 16 GByte direkt beim Kauf bestellen, ein Nachrüsten ist nicht vorgesehen.

Im kleinen iMac steckt in der Basisausführung weiterhin eine 1-TByte-Festplatte, die mit lediglich 5400 rpm dreht. Das 1 TByte große Fusion Drive – eine Kombination aus magnetischer Festplatte und SSD – ist jetzt für einen Aufpreis von 120 Euro erhältlich. Die Größe der darin verbauten SSD beträgt allerdings nur noch 24 GByte, um das Fusion Drive preisgünstiger zu machen, so Apple. Das 2 TByte oder 3 TByte große Fusion Drive, das es bei bestimmten Modellen ebenfalls gegen Aufpreis gibt, setzt weiterhin auf eine 128-GByte-SSD. Optional ist auch eine SSD mit 256 GByte, 512 GByte oder 1 TByte erhältlich, der Preis variiert je nach gewähltem iMac.

Neben vier USB-3-Anschlüssen sind im iMac nun außerdem zwei Thunderbolt-2-Ports verbaut, die bis zu 20 GBit an Daten pro Sekunde übertragen sollen.

Den 27" iMac bietet Apple jetzt ausschließlich mit 5K-Display mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixel an. Ebenso wie der 4K-iMac sollen sie einen größeren Farbraum durch eine "erweiterte P3-basierte Farbskala" bieten, erklärt das Unternehmen.

Im Unterschied zu den Broadwell-Prozessoren der kleineren Modelle steckt im 5K-iMac Intels neuere Mikroarchitektur Skylake. Der Einstiegspreis liegt jetzt bei knapp 2100 Euro für die Modellvariante mit 3,2 GHz Quad-Core Core i5, einer AMD Radeon R9 M380 mit 2 GByte Videospeicher und einer 1 TByte Festplatte (7200 rpm). Für 200 Euro mehr erhält der Käufer die Radeon R9 M390 (2 GByte Videospeicher) sowie das neue 1-TByte-Fusion-Drive, mit der 24 GByte großen SSD.

Im knapp 2600 Euro teuren Spitzenmodell arbeitet Intels Quad-Core Core i5 mit einer Taktung von 3,3 GHz, die Radeon R9 M395 mit 2 GByte Videospeicher und ein 2 TByte großes Fusion Drive (mit 128 GByte großer SSD). Als Option ist ein Quad-Core Core i7 mit 4 GHz-Taktung gegen Zuzahlung verfügbar.

Alle Modelle sind mit 8 GByte Arbeitsspeicher ausgerüstet, bestehend aus zwei 4-GByte-Modulen. Im 27-Zoll-iMac lässt sich der Arbeitsspeicher nach wie vor vom Nutzer austauschen, bis zu 32 GByte werden von Apple unterstützt. Der Konzern bietet vier vorinstallierte 8-GByte-Module beim teuersten Modell für einen Aufpreis von 720 Euro an. [Update 14.10.15 09:16 Uhr:] Laut dem Zubehöranbieter OWC lassen sich bis zu 64 GByte nachrüsten. [/Update]

4K iMac, 5K iMac und Magic Keyboard (7 Bilder)

4K-iMac mit Magic Keyboard

Zu den neuen iMacs haben sich neue Eingabegeräte gesellt: Magic Keyboard und Magic Mouse 2.
(Bild: Apple)

Zum Lieferumfang der neuen iMacs zählen neue Eingabegeräte, die Bluetooth Low Energy nutzen: Die im Vorfeld schon durchgesickerte Bluetooth-Tastatur "Magic Keyboard" ist laut Apple um 13 Prozent kleiner sowie flacher als der Vorläufer und setzt auf eine neue Scherenmechanik (also nicht den Schmetterlingsmechanismus vom MacBook 12"). Den Akku hat Apple nun fest integriert, aufgeladen wird die Tastatur mit einem beiliegenden USB-auf-Lightning-Kabel.

Magic Mouse 2 und Magic Trackpad 2 verzichten ebenfalls auf Batterien, der integrierte Akku wird bei Bedarf über Lightning mit Strom versorgt. Die neue Maus soll robuster und leichter sein, das neue Magic Trackpad unterstützt Force Touch.

Magic Keyboard 2 und Magic Mouse 2 liegen allen neuen iMac-Modellen bei, das Magic Trackpad 2 ist als Zukauf erhältlich. Der Einzelpreis für das Zubehör beträgt knapp 120 Euro für die Tastatur, knapp 90 Euro für die Maus und knapp 150 Euro für das externe Trackpad. Die Eingabegeräte setzten OS X 10.11 El Capitan und einen Mac mit Bluetooth 4.0 voraus.

[Update 13.10.2015 16:45 Uhr] Laut einem Hands-on von Ars Technica simuliert das neue Trackpad einen Klick ebenso durch haptisches Feedback wie die Force-Touch-Trackpads mobiler Macs. (lbe)