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Abgesicherter iMac Pro: Wiederherstellung scheitert an Apple-Serverfehler

Zicken Apples Server, lässt sich der auf einen abgesicherten Startprozess setzende iMac Pro nicht wiederherstellen. Dies könnte künftig für weitere Macs gelten.

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(Bild: Apple)

Zur Wiederherstellung des iMac Pro ist nicht nur ein zweiter Mac erforderlich, sondern auch die reibungslose Bereitstellung des nötigen Restore-Images durch Apples Server. Dabei kann es derzeit allerdings zu Problemen kommen, wie Leser berichten, statt einer erfolgreichen Neuinstallation erscheine im Apple Configurator der Hinweis “das Betriebssystem kann auf diesem Gerät derzeit nicht wiederhergestellt werden” zusammen mit einer kryptischen Fehlermeldung und dem Error-Code NSCocoaErrorDomain – 0x204 (516).

Die Wiederherstellung über den Apple Configurator 2 – der einzige Weg beim iMac Pro – bereitet allerdings schon seit gut einem Monat Probleme, wie Administratoren berichten und auch in Apples Support-Forum diskutiert wird. Bei iPhone und iPad könne man in diesem Fall die erforderliche .ipsw-Datei notfalls aus anderen Quellen beziehen, dieser Ausweg funktioniere beim iMac Pro (ab 4588,76 €) allerdings nicht. iPhone-Endnutzer müssen die Apple-Configurator-App nicht einsetzen, sie können ihr Gerät über iTunes wiederherstellen.

Betroffene iMac-Pro-Besitzer können derzeit nicht viel tun als den Hersteller kontaktieren und auf eine schnelle Behebung des Fehlers hoffen. Die Wiederherstellung eines iMac Pro sollte im Idealfall nur sehr selten erforderlich sein – etwa bei einem Stromausfall während eines System-Updates, wie der Hersteller erklärt. Ob von dem Serverfehler nur einzelne Nutzer betroffen sind, bleibt vorerst unklar, auch aus den USA gibt es vereinzelt Berichte über die Restore-Probleme beim iMac Pro.

Der iMac Pro setzt als erster Mac auf einen durch Apples ARM-Chip T2 abgesicherten Boot-Vorgang. Die Wiederherstellung erfordert einen zweiten Mac mit macOS 10.13 High Sierra, eine Internetverbindung, den Apple Configurator sowie ein passendes Kabel – USB-A auf USB-C, USB-C auf USB-C oder ein Thunderbolt-Kabel (je nach Stecker zusätzlich mit USB-C-Adapter). Ein verwendetes USB-C-Kabel muss sowohl Strom als auch Daten übertragen können.

Es ist anzunehmen, dass Apple den Chip schrittweise in weitere neue Macs integriert und viele weitere Nutzer in Zukunft mit der aufwendigen Wiederherstellung in Berührung kommen – dann hoffentlich ohne Fehler bei der Bereitstellung.

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(lbe)