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Abstürzende Safari-Browser: Apple behebt Fehler serverseitig

Die Probleme unter iOS und OS X sind seit Mittwochabend behoben. Wie es zu solch massiven Problemen kommen konnte, ist weiterhin unklar.

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Safari – hier unter OS X

(Bild: Apple)

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Apple hat den Safari-Absturzfehler, der Nutzer von iPhones, iPads und Macs seit Mittwochmittag plagte, mittlerweile behoben. Das Problem, das wohl mit einer Fehlkonfiguration bei Apples Suchhilfe ("Safari-Vorschläge") zu tun hatte, wurde serverseitig gelöst – Updates beim Nutzer waren offenbar nicht notwendig.

Wie Buzzfeed News schreibt, seien von dem Bug User betroffen gewesen, bei denen der "Safari-Vorschläge"-Storage-Cache in den frühen Morgenstunden US-Westküstenzeit aktualisiert worden sei. Dann reichte es aus, die Adressleiste zu selektieren, um einen Absturz des Browsers auszulösen.

Abhilfe schuf, die Vorschlagsfunktion zu deaktivieren, alternativ soll demnach auch ein komplettes Löschen von Cache und History die Crash-Problematik behoben haben. Apple äußerte sich zu dem Thema bislang nicht – unklar bleibt insbesondere, wie es sein kann, dass Serverprobleme zu lokalen Abstürzen führen.

iOS-Entwickler Steven Troughton-Smith, der das Problem als einer der ersten diagnostiziert hatte, meinte, offenbar sei Safari wortwörtlich "für die halbe Welt" nicht mehr nutzbar gewesen. "Engineering der Note 1+", schrieb er auf Twitter. Ob der Bug wirklich bei allen Nutzern behoben ist, bleibt indes unklar – möglicherweise werden die fehlerhaften Serverausgaben, die den Absturz produzieren, bei manchen Usern gecachet. (bsc)