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Ärger wegen iPhone-Drosselung: Apple will klarer informieren

Gegenüber britischen Wettbewerbshütern hat sich Apple verpflichtet, Leistungsdrosselungen durch iOS-Updates künftig "klar und eindeutig" mitzuteilen.

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Die automatische iPhone-Leistungsdrossel können Nutzer inzwischen abschalten – müssen dies aber stets manuell vornehmen.

(Bild: dpa, Jeff Chiu)

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Die schlechte Informationspolitik rund um die iPhone-Leistungsdrosselung durch iOS-Updates soll sich nicht wiederholen: Apple habe sich formell dazu verpflichtet, Änderungen beim Leistungs-Management und Batteriezustand des iPhones "klarer und ehrlicher" zu kommunizieren, wie die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) am Mittwoch mitteilte.

Apple habe Kunden 2017 nicht richtig davor gewarnt, dass ihr iPhone nach einem Software-Update möglicherweise langsamer wird, um ein plötzliches Abschalten zu verhindern, schreiben die Wettbewerbshüter. iPhone-Besitzer hätten deshalb möglicherweise ihr Gerät reparieren lassen oder ein neues gekauft.

Der Hersteller hat seitdem eine Reihe an detaillierten Informationen über das Batteriemanagement veröffentlicht, ab iOS 11.3 zeigt das iPhone zudem den Batteriezustand in den Einstellungen an und Nutzer können die automatisch greifende Drosselung manuell abschalten.

Apple habe bereits begonnen, Nutzer klarer zu informieren, so die Wettbewerbsbehörde. Nun habe sich der Konzern aber auch "formell verpflichtet", Kunden über künftige Leistungsdrosselungen durch Software-Updates stets zu informieren und ausführliche Angaben zu Akkuzustand und einer "Maximierung der Batteriegesundheit" bereitzustellen – für bestehende und zukünftige iPhone-Modelle. Sollte Apple diese Vereinbarung verletzen, könne man gerichtliche Schritte einleiten, so die CMA. Die Vereinbarung sei kein Eingeständnis eines Rechtsbruches.

Um ein unerwartetes Abschalten des iPhones bei schlechtem Akku zu verhindern, hatte Apple die Leistungsdrosselung für erste Modelle schon mit iOS 10.2.1 eingeführt, ohne darüber klar zu informieren. Das Batteriemanagement wurde von Apple schrittweise auf weiteren Modellreihen eingeführt, zuletzt mit iOS 12.1 auch auf iPhone X und iPhone 8 und 8 Plus.

Erst nachdem verärgerte Nutzer der Drosselung durch Tests und Benchmarks auf die Schliche kamen, entschuldigte sich Apple – und tauschte für das Jahr 2018 den iPhone-Akku für knapp 30 Euro aus. Inzwischen sind die Preise wieder gestiegen auf bis zu knapp 70 Euro bei neuen iPhones.

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(lbe)