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AirPods-Konkurrenten von Apple-Tochter Beats

Powerbeats Pro nennen sich neue Ohrstöpsel, deren Bilder sich in iOS 12.2 versteckt haben.

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Sehen aus wie die Powerbeats Wireless, haben aber kein Kabel zwischendrin: Powerbeats Pro.

(Bild: Apple)

Apple macht sich selbst im Audiobereich Konkurrenz: Mit einer neuen Variante der Drahtlos-Stöpsel Powerbeats der Tochterfirma Beats kommt demnächst ein Produkt auf den Markt, das eine ähnliche Zielgruppe wie die AirPods – selbst gerade in zweiter Generation erschienen – hat.

Bilder der Powerbeats Pro genannten Geräte verstecken sich in iOS 12.2 und wurden von Bastlern aufgefunden. Sie erinnern optisch zunächst an die Vorgängerversion Powerbeats 3 Wireless. Größter Unterschied: Es fehlt das Kabel zwischen den einzelnen Ohrhörern, diese werden wie die AirPods drahtlos miteinander verbunden.

Technische Detailangaben liegen bislang zu den Powerbeats Pro noch nicht vor – auch der Preis ist unklar. Sie werden in einem eigenen Ladegehäuse angeboten, die Standardfarbe scheint ein mattes Schwarz zu sein. Sollte sie sich technisch an den Powerbeats 3 Wireless orientieren, wären sie für grundsätzlich sportliche Tätigkeiten geeignet – also teilweise Wasser- und Schweiß-resistent.

Dies gilt für die AirPods (2) bislang nicht. Denkbar ist auch eine stärkere Bassleistung, da die Powerbeats als In-Ear-Kopfhörer konzipiert sind; im Gegensatz zu den AirPods dichten sie den Ohrkanal also ab, was auch Außengeräusche vermeidet.

Aktuell rechnen Beobachter mit einer offiziellen Ankündigung in Bälde – wann genau, ist unklar. Denkbar ist, dass Apple genauso wie bei den AirPods 2 auch den neuen H1-Chip verbaut, der einen schnellen Gerätewechsel erlaubt. Beats hatte bei den Powerbeats 3 Wireless auch Apples damals aktuellen Funkchip W1 verbaut, wie man ihn aus den AirPods der ersten Generation kennt.

Die AirPods 2 verkauft Apple derzeit inklusive drahtloser Ladehülle für 230 Euro. Die Variante mit kabelgebundener Ladehülle kostet 200 Euro. Für die alten Powerbeats 3 Wireless sind je nach Händler zwischen rund 120 und 200 Euro zu entrichten (siehe Preisvergleich); entsprechend besteht die Möglichkeit, dass Apple bei den neuen Powerbeats Pro einen Aufpreis verlangt.

[Update 26.03.19 22:16 Uhr:] Die Powerbeats Pro werden offenbar die Hey-Siri-Funktion zur direkten Aktivierung der Sprachassistentin unterstützen.

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(bsc)