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AirPods: Ohne Seriennummer kein Ersatz

Wer sich die komplett drahtlosen Kopfhörer von Apple zugelegt hat und ein neues Ladecase nachkaufen muss, sollte sich vorher die ID gesichert haben.

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Apples AirPods

Apples AirPods samt Ladehülle.

(Bild: Apple)

Apples AirPods bestehen aus drei nicht miteinander verbundenen Teilen: Neben den zwei Stöpseln wird auch noch eine Akkuhülle zum Verstauen und Aufladen mitgeliefert. Wer letztere einmal verliert, kann sie zum Preis von 79 Euro bei Apple außerhalb der Garantiezeit nachkaufen – komplett neu würden inklusive AirPods mindestens 155 Euro fällig (ab 149 €). Allerdings kann Apple den Tausch nur vornehmen, wenn auch eine Seriennummer der AirPods vorhanden ist. Dies berichtet ein Nutzer im Apple-Forum auf Reddit, der selbst das Problem hatte.

Demnach kann der Hersteller passende Ladecases nur anbieten, wenn der Nutzer die ID angeben kann, die wiederum auf der Hardware selbst mangels Platz nicht vermerkt ist. Über die Seriennummer wird die Akkuhülle mit den Stöpseln gekoppelt. Entsprechend sinnvoll ist es, sich entweder die AirPods-Papphülle aufzubewahren, auf der die Seriennummer vermerkt ist – oder diese zumindest abzufotografieren.

Alternativ kann man die Seriennummer der AirPods auch aus Angaben auf iPhone oder iPad extrahieren – allerdings natürlich nur dann, wenn das Gerät mit diesen gekoppelt war/ist. Zu finden ist die AirPods-Seriennummer dann in der Einstellungen-App. Hier begibt man sich auf "Allgemein", "Info" und dann "AirPods". Von dieser Seite sollte man sich dann einen Screenshot anfertigen und diesen an einem sicheren Ort aufbewahren.

Warum Apple die Ladecases ohne Seriennummer nicht austauscht, ist unklar. Es könnte schlicht technische Gründe haben. Alternativ ist es denkbar, dass der Konzern vermeiden will, dass Diebe AirPods entwenden und sich für diese dann die wichtige Akkuhülle, über die auch anfangs die Verbindung zu iOS-Geräten und Macs hergestellt wird, vergleichsweise günstig nachkaufen. (bsc)