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Akkulaufzeit der Apple Watch: bei Intensivnutzung nur zweieinhalb Stunden?

Insider sollen erstmals Details zur Akkulaufzeit von Apples Computeruhr genannt haben: 19 Stunden bei gemischter aktiver und passiver Nutzung werden pro Ladung angestrebt. In der Uhr stecke ein A5-artiger Chip, der Bildschirm schaffe 60 Frames/Sekunde.

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Apple introduces Apple Watch

Apple Watch: Akkulaufzeit als Problem?

(Bild: dpa, Monica Davey)

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Bislang weiß man von Apples demnächst erscheinender Computeruhr Apple Watch nur, dass sie jeden Tag geladen werden muss – soviel verriet Apple-Chef Tim Cook schon im Oktober. Nun sollen mit der Entwicklung vertraute Personen erstmals Details zur Akkulaufzeit der Geräte genannt haben.

Details zur Akkulaufzeit

Wie 9to5Mac meldet, plant Apple demnach zwischen zweieinhalb und vier Stunden aktive Anwendungsbenutzung pro Ladezyklus. Kombiniert, also bei aktiver und passiver Nutzung, soll das Gerät 19 Stunden erreichen – dabei schaltet sich der Bildschirm immer wieder ab. Als Stand-by-Zeit strebte Apple anfangs drei Tage an, im Schlafmodus vier Tage. Allerdings sei letzteres nicht erreicht worden, stattdessen halten Stand-by- und Low-Power-Modus jeweils zwei bis drei Tage durch.

Bei einem Stresstest der Akkulaufzeit mit Apple- sowie Third-Party-Apps habe sich zudem ergeben, dass eine "starke" Anwendungsnutzung den Akku bereits nach zweieinhalb Stunden leert. Gemeint sind damit unter anderem prozessorintensive Spiele. Aber auch bei durchgehender Benutzung von Standard-Apps erreicht man offenbar nur dreieinhalb Stunden Laufzeit. Ein reines Fitnesstracking soll fast vier Stunden am Stück funktionieren.

Leistungsfähiger Chip – für eine Uhr

Apple habe sich bei der Apple Watch für den Einbau eines recht mächtigen Chips entschieden, heißt es weiter. Das S1 genannte System-on-Chip soll leistungsmäßig dem A5-Chip entsprechen, den Apple derzeit im (bereits seit 2011 auf dem Markt befindlichen) iPod touch einsetzt. Das Retina-artige Display schaffe eine Bildwiederholrate von 60 Frames pro Sekunde.

Apple rechnet damit, dass Nutzer die Apple Watch selten in Dauerbenutzung haben werden – sie sei schließlich als echte Uhr konzipiert. Der Bildschirm schaltet sich so automatisch ab und aktiviert sich, wenn die Uhr zum Ablesen gedreht wird. Das Unternehmen glaubt dem Bericht zufolge auch nicht, dass ein Nutzer seinen Apple-Watch-Bildschirm drei Stunden am Stück angeschaltet lässt, um dauernd die Uhrzeit abzulesen oder der Uhr beim virtuellen Ticken zuzusehen.

3000 Geräte werden "in the wild" getestet

Apple soll zudem noch Probleme mit dem induktiven MagSafe-Ladegerät der Uhr haben. Dieses soll noch nicht die Ladegeschwindigkeit erreichen, die der Hersteller wünscht. Geplant seien mehrere Versionen des Ladegeräts, eines aus Kunststoff und eines aus rostfreiem Stahl; zudem soll die teure Apple Watch Edition ihr Ladegerät in ihrer speziellen Verkaufsbox enthalten.

Apple testet die Uhr bereits intensiv: Angeblich sind 3000 Geräte aktuell "in the wild". DIe Verbesserung der Batterielaufzeit der Apple Watch sei einer der Gründe gewesen, den Verkaufsstart nicht im Jahr 2014 vorzunehmen. Aktuell rechnen Beobachter mit einer Auslieferung der Apple Watch im März – zumindest in den USA. (bsc)