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Analyst: Apple braucht sich wegen Galaxy S8 keine Sorgen zu machen

Der für sein Apple-Wissen bekannte Investmentbanker Ming-Chi Kuo glaubt nicht, dass Samsungs nächstes Galaxy-Topmodell, das noch vor dem "iPhone 8" auf den Markt kommen dürfte, große Nachfrage generiert.

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Analyst: Apple braucht sich wegen Galaxy S8 keine Sorgen zu machen

Einladeschreiben für Samsung

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"iPhone 8" gegen Galaxy S8: Diesen Wettstreit erwarten viele Beobachter für das Smartphone-Geschäftsjahr 2017. Der bekannte taiwanische Analyst Ming-Chi Kuo, der vor allem in Sachen Apple-Vorhersagen eine gute Trefferquote hat, sieht das allerdings anders, wie er in einer Notiz an Investoren schreibt. Demnach muss Samsung mit einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen beim S8 gegenüber dem S7 rechnen, weil es an spannenden Neuerungen mangele.

Kuo rechnet damit, dass Samsung im Fiskaljahr 2017 zwischen 40 und 45 Millionen S8-Geräte absetzen kann – deutlich weniger als die 52 Millionen beim S7. "Wir sind konservativ bei der Nachfrage für das Galaxy S8 und glauben, dass der Beitrag zur Lieferkette eher eingeschränkt sein wird." Stattdessen solle man sich auf die Verkaufszahlen des kommenden "iPhone 8" mit OLED-Bildschirm konzentrieren.

Samsung hat für das S8 zu einer Vorstellung Ende März geladen. Beobachter gehen davon aus, dass die neuen südkoreanischen Top-Smartphones mit 5,8- und 6,2-Zoll-OLED-Bildschirm ausgeliefert werden, als Chip für den US- und Japan-Markt ist angeblich der Qualcomm 8998 vorgesehen, im Rest der Welt könnte es der Exynos 9985 sein. Der RAM-Ausbau soll bei maximal 6 GByte liegen, allerdings wohl nur in China und Südkorea. Die Bildschirmfläche wird vergrößert und ohne mechanischen Homeknopf kommen, zudem gibt es wohl wieder eine "Edge"-Variante mit Abrundung. Gerechnet wird außerdem mit einer 12-Megapixel-Hauptkamera und einer 8-Megapixel-Selfie-Einheit.

Interessanterweise dürfte auch Apple zu einem Bildschirm von Samsung greifen – zumindest gibt es entsprechende Spekulationen. Bis zur Verfügbarkeit des "iPhone 8" müssen sich Kunden aber noch bis mindestens Herbst gedulden, die Vorstellung dürfte wie üblich im September erfolgen. Es dürfte drei neue iPhone-Modelle geben, eines davon mit OLED-Bildschirm. Die teuerste Variante könnte bei Apple für Lieferschwierigkeiten sorgen, fürchten Analysten. (bsc)