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Analyst: Macs weiterhin deutlich teurer als PCs, doch Apple stört das nicht

Apple verkauft seine Rechner mittlerweile günstiger als früher. Den Preisabstand zum PC-Sektor verringerte das aber nicht, hat ein Analyst errechnet – im Gegenteil.

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Auch wenn Apples Macs mittlerweile günstiger zu haben sind als noch vor einigen Jahren – Windows-PCs bleiben die deutlich billigeren Rechner. Das fasst der Analyst Charlie Wolf von der Investmentbank Needham in einer aktuellen Analyse zusammen.

Apple schaffe es nach wie vor, Premium-Preise zu verlangen. Diese Strategie scheine "den wirtschaftlichen Gesetzen zu widersprechen", meint Wolf, sei aber erfolgreich. Demnach ist der Preisabstand zwischen Mac und PC in den letzten elf Jahren sogar deutlich gestiegen.

Preisentwicklung Mac vs. PC.

(Bild: Needham / Gartner)

Zahlte man 2003 in Amerika im Schnitt 1083 US-Dollar für einen Windows-Rechner, sind es mittlerweile nur noch 639 Dollar. Der Preis für den Durchschnitts-Mac fiel auch, aber nicht genug: Von 1549 Dollar auf 1351 Dollar. Der Abstand stieg damit von 466 auf satte 712 Dollar. Und: Die Verkäufe des Mac wuchsen trotzdem in 30 der letzten 31 Quartale ohne Pause. Für Apple führte das laut Gartner zu einer Marktanteilserhöhung von 1,82 auf 5,05 Prozent.

Analyst Wolf sieht unter anderem den berühmten "Halo"-Effekt am Werk, der dafür sorgt, dass Besitzer von iPods oder iPhones sich auch für Macs zu interessieren beginnen. "Unsere Analyse zeigt, dass der Mac die Ausnahme ist und nicht die Regel." Trotz schrumpfender PC-Preise gelinge es Apple, die Nachfrage für seine eigenen Computer zu steigern. (bsc)