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Analyst: Produktionsprobleme bei Apple Pencil und iPad Pro

Der zumeist gut informierte Finanzexperte Ming-Chi Kuo von KGI Securities warnt, dass Apple derzeit weniger Stückzahlen seines Profi-Tablets herstellen kann, als eigentlich nachgefragt sind. Gleiches gilt für den Stylus.

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Der Apple Pencil ist derzeit quasi nicht zu bekommen.

(Bild: Apple)

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Dass Apple beim iPad Pro und seinen Zubehörprodukten die Nachfrage aktuell nicht befriedigen kann, dürften Kaufinteressierte bereits festgestellt haben. So wird ein heute in Deutschland bestelltes Tablet frühestens Anfang Dezember ausgeliefert. Bei Apple Pencil und Smart Keyboard muss man sich mindestens vier bis fünf Wochen gedulden.

So schnell dürften sich die Lieferverzögerungen nicht legen, glaubt Ming-Chi Kuo von KGI Securities. In einer Notiz an Investoren schreibt der in Sachen Apple üblicherweise gut informierte Analyst, es existierten derzeit noch mehrere nicht ausgeräumte Produktionsprobleme in der Lieferkette für iPad Pro und Zubehör.

So schaffe es der Bildschirmlieferant Sharp aktuell nicht, ausreichende Stückzahlen des 12,9-Zoll-Displays zu produzieren, das Apple verbaut. Die Japaner sind demnach die einzigen Lieferanten für den Bildschirm, angeblich soll demnächst auch Samsung hinzustoßen. Beim Apple Pencil, den viele iPad-Pro-Käufer haben möchten, gibt es ebenfalls Schwierigkeiten bei der Herstellung. Die durchaus komplexe Hardware des Stylus produziert mehr Ausschuss als vermutet.

Trotz der Produktionsprobleme rechnet Kuo aber damit, dass Apple zwischen 2,4 Millionen und 2,6 Millionen Stück des iPad Pro in der Anfangsphase absetzen kann. Auch die Produktionsprobleme beim Pencil könnten sich in absehbarer Zeit legen. Der Analyst geht außerdem davon aus, dass der Hauptprozessor des iPad Pro, der A9X, nicht von Samsung, sondern ausschließlich von TSMC produziert wird. Zum Smart Keyboard, das ebenfalls schwer zu haben ist, äußert sich Kuo nicht. (bsc)