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Angeblich drei neue OLED-iPhones in der Pipeline

Apple setzt künftig offenbar komplett auf organische Leuchtdioden für seine Smartphone-Displays. Schon 2019 soll es soweit sein.

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Apple iPhone X

Apples erstes OLED-Handy kam im November 2018 auf den Markt.

(Bild: dpa, Marcio Jose Sanchez/AP/dpa)

Neue Apple-Smartphones könnten bereits im kommenden Jahr nur noch mit OLED-Technik ausgeliefert werden. Davon gehen Quellen aus der Lieferkette des Konzerns in Asien aus. Aktuell bietet das Unternehmen nur ein OLED-Modell an – das bis zu 1320 Euro teure iPhone X. Alle anderen Geräte verfügen noch über LCD-Bildschirme, wie sie Apple seit vielen Jahren einsetzt.

Bislang steht für viele Apple-Experten fest, dass der Konzern im kommenden Herbst drei neue iPhones auf den Markt bringen wird, von denen zwei mit OLED-Technik und eines, ein günstigeres Modell, mit einem – erstmals nahezu randlosen – LCD-Panel ausgerüstet werden.

2019 sind nun laut einem Bericht des südkoreanischen Fachblattes ETNews drei OLED-Modelle geplant. Nur wenn Apple sich entscheide, auch noch ein viertes Gerät auf den Markt zu bringen, könne dies in LCD-Technik ausgeführt sein, hieß es – damit gemeint wäre dann wohl eine neue Generation des iPhone SE, dessen zweite Inkarnation der Markt in diesem Jahr erwartet.

Für Apples LCD-Lieferanten ist die Nachricht unschön. Dazu gehören insbesondere Japan Display und Sharp. Die Aktien beider Unternehmen gaben nach dem Bericht teils deutlich nach. Profiteur von der Entscheidung könnte Samsung sein – aktuell Apples einziger OLED-Lieferant. Allerdings bauen auch Konkurrenten wie LG Kapazitäten für den iPhone-Konzern auf. Samsung muss seine Fertigung wohl erweitern, sollte Apple wirklich zu 100 Prozent auf OLED setzen.

Weitere Details zur 2019er iPhone-Generation sind bislang nur in geringem Maße durchgesickert. So gibt es Spekulationen über leistungsfähigere Akkus, 3D-Kameratechnik für den Geräterücken sowie Gerüchte darüber, dass Apple seine Einkerbung für das True-Depth-Kameramodul auf der Vorderseite, über dass die Gesichtserkennung Face ID erfolgt, unter den Bildschirm verbannen könnte – mittels Löchern im OLED-Panel oder der sogenannten Black-Matrix-Technik, bei der das Display selbst Sensorflächen erhält. (bsc)