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App Store: Apple bringt Werbebanner in neue Länder

In Kürze können erste iPhone- und iPad-Nutzer auch außerhalb der USA bei der Suche nach Apps auf Werbung stoßen: Apples “Search Ads” halten in neuen Regionen Einzug.

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(Bild: Apple)

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Apple baut die App-Store-Werbung aus: Die bezahlten Suchergebnisse tauchen künftig in drei weiteren englischsprachigen Ländern auf. Ab dem 25. April sollen die Banner im App Store Großbritannien, Australien und Neuseeland erscheinen, wie der iPhone-Konzern mitteilte. Entwickler sollen damit einen “effizienten und einfachen Weg” erhalten, um ihre App in weiteren Märkten zu bewerben.

Apples “Search Ads” gibt es seit Ende September 2016, sie waren bislang auf die USA begrenzt. Wann die Einführung in weiteren Ländern folgt, bleibt unklar. Die in den Suchergebnissen an oberster Stelle platzierten Banner dürfen nur für iOS-Apps werben, andere Produkte sind nicht zulässig. Der Bannerplatz wird nach einem Auktionsprinzip für Schlüsselwörter verkauft, bezahlt wird das Antippen durch den Nutzer.

Apple selbst nutzt die Werbebanner ebenfalls, um bei bestimmten Suchbegriffen auf eigene Dienste verweisen: Zuletzt tauchte etwa bei Eingabe des konkurrierenden Musik-Dienstes “Pandora” unter Umständen ein Banner für Apple Music auf, wie Nutzer bemerkten.

Entwickler können wählen, ob nur neue Nutzer die Anzeigen zu sehen bekommen oder bestehende Nutzer einer App. Zusätzlich ist ein Targeting nach verschiedenen Kriterien wie Alter, Geschlecht, Gerätetyp und Standort möglich, auch Uhrzeit und Wochentag lassen sich festlegen. Apple erstellt dafür nach eigener Angabe Nutzergruppen "aus mindestens 5000 Personen", dabei sollen sowohl Accountinformationen als auch das Download-Verhalten in iTunes wie App Store berücksichtigt werden.

Jedes Banner ist mit einem kleinen Ad-Button gekennzeichnet, der sich antippen lässt: Apple will hier jeweils verraten, warum die jeweilige Anzeige eingeblendet wird. Wird ein Banner nicht angetippt, sollen Nutzer es auch nicht erneut angezeigt bekommen. (lbe)